Was tun bei
Angstzuständen und Depressionen?

Was tun beiAngstzuständen und Depressionen?

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Angstzustände und Depressionen gehen oft Hand in Hand und gehören zu den häufigsten Problemen, die unsere Psyche betreffen. Darunter leiden in Deutschland über vier Millionen Menschen. Die Ursachen sind äußerst vielfältig, und nicht selten spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Ein Grund kann ein Trauma sein, am häufigsten sind es jedoch genetische Veranlagungen oder ungünstige Lebensumstände. Treten Angststörungen häufiger auf, ist eine analytische Psychotherapie unverzichtbar. Allerdings suchen lediglich von 100 erkrankten Menschen etwa 35 professionelle Hilfe. Deshalb ist es umso wichtiger zu wissen, wie man sich selbst helfen kann.

Die richtige Ernährung
Zahlreiche Ursachen begünstigen oder verstärken das Problem von Unruhe und ängstlichen Gefühlen. Stress ist ein entscheidender Faktor, aber auch mangelnde Bewegung und falsche Ernährung. Zahlreiche Lebensmittel sind dafür bekannt, uns mental und emotional zu stärken. Einige Getreidesorten wie Hafer, Amaranth und Quinoa sind beispielsweise sehr gute Tryptophan-Lieferanten. Auch Nüsse, Sesam und Hirse zählen dazu. Tryptophan ist eine Aminosäure und dafür bekannt, dass es im Gehirn die Serotonin-Produktion antreibt. Damit wird das Gehirn animiert, mehr Glücksgefühle zu erzeugen, welche wiederum Angst und Unwohlsein
 reduzieren.

Damit sich der gewünschte Erfolg einstellt, sollte beim Verzehr von tryptophanhaltigen Lebensmitteln auf andere Aminosäuren verzichtet werden, da diese die Zufuhr zum Gehirn blockieren. Wichtig: Eiweißhaltige Kost - wie Milchprodukte und Fleisch - sollten deshalb nicht auf demselben Teller landen.

Weitere Tipps: Ebenfalls hilfreich sind naturbelassene Fette, wie sie in extra nativem Olivenöl, Hanf- und Leinöl vorkommen. Kohlehydratreiche und stärkearme Gemüsesorten sind nicht nur für den Körper gut, sondern reduzieren auch Angstzustände. Auf Weizenmehl und Industriezucker sollte hingegen so weit wie möglich verzichtet werden.

Hilfreiche Hausmittel
Bereits augenscheinlich simple Änderungen in den Lebensgewohnheiten können die Situation von Menschen mit Angstzuständen spürbar verbessern. Stressabbau, genügend Schlaf und der Verzicht auf Koffein sind immer empfehlenswert. Wer den Alltag bewusster meistert, trägt ebenfalls zu einem verbesserten Wohlbefinden bei. Positives Denken trainiert das Gehirn, das mit der Zeit lernt, schrittweise mit vermeintlichen Stressfaktoren besser umzugehen.

Hilfe bei Angstattacken
Beim Auftreten einer überraschenden Angstattacke ist ein schnelles Eingreifen gefragt. Dann bleibt keine Zeit, in diesem Moment positiv zu denken. Man sollte sich sofort einen möglichst ruhigen Ort suchen, einen Moment lang hinsetzen und mit Hilfe von bewusster, tiefer Bauchatmung den Stresslevel absenken. Spezielle Atemübungen, die in diversen Kursen zu erlernen sind, verstärken den Effekt.

Pflanzliche Wirkstoffe
Selbst wenn man sich meist eine schnelle Linderung des Unwohlseins wünscht, können starke Medikamente immer nur eine vorübergehende Hilfe sein: Solche Medikamente können das Grundproblem nicht beseitigen! Im Gegenteil: Bei häufigerem Gebrauch sind zusätzliche Probleme nicht zu vermeiden. Die Alternative sind zahlreiche und gut verträgliche Pflanzenwirkstoffe, die in vielen Fällen Symptome genau so gut lindern und dabei frei von Nebenwirkungen sind. Beispiele sind Baldrian, Hopfen, Lavendel und andere natürliche Stoffe, die gut helfen, um innere Unruhen zu bekämpfen. In konzentrierter Form sind diese in einer Vielzahl von Präparaten zu finden, die z.B. bei www.europa-apotheek.com direkt nach Hause bestellt werden können.

In Verbindung mit einem bewussten und gesunden Lebensstil, kann das Wohlbefinden auf diese Weise bereits signifikant verbessert werden.

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare verfasst.

Kommentar schreiben

Name:

Sicherheitscode: