Holländer kritisiert deutsche Altersvorsorge: »Die klassische Riester-Rente
ist gescheitert!«

<center><b>Holländer kritisiert deutsche Altersvorsorge: »Die klassische Riester-Rente<br>ist gescheitert!«

ZEITPUNKT-MAGAZIN – »Undurchsichtig, unrentabel, unfair«: Rogier Minderhout, ehemaliger Investmentbanker und holländischer Gründer der digitalen Rentenver-sicherung »myPension« (www.myPension.de), stellt der Riester-Rente ein vernichtendes Urteil aus. »Die klassische Riester-Rente ist gescheitert!« Ein heute 30-jähriger Mann müsse über 90 Jahre alt werden, um seine eingezahlten Beiträge samt Zinsen zurückzubekommen. Damit sei die Riester-Rente ein Verlustgeschäft - vor allem für Geringverdiener und Personen, die längere Zeit arbeitslos waren.


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DIE KNOCHEN-BRECHERIN - Arm-Wrestling
DIE BESTEN TIPPS FÜR EINEN TÜRKEI-URLAUB VON ERDOĞAN
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Ein Rechtsextremismus-Forscher erklärt auf
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Maxi Schafroth: Allgäuer Leitkultur vs. Karl Ernst Thomas de Maizière

Kommission registriert europäische Bürgerinitiative »Stop Extremism«

<center><b>Kommission registriert europäische Bürgerinitiative »Stop Extremism«

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die EU-Kommission hat heute (Mittwoch) beschlossen, eine europäische Bürgerinitiative mit dem Titel »Stop Extremism«teilweise zu registrieren. Über die Bürgerinitiative wird die Kommission aufgefordert, einen Gesetzesvorschlag vorzulegen »mit dem die negativen Konsequenzen von Extremismus – vor allem für den Binnenmarkt – verhindert werden sollen«Der Beschluss der Kommission zur Registrierung der Bürgerinitiative bestätigt die rechtliche Zulässigkeit des Vorschlags, die Kommission hat die Bürgerinitiative inhaltlich bislang noch nicht geprüft.


Zur Bundestagswahl:
UNICEF-Online-Umfrage für Jugendliche
»ich bin #wählerisch«

<center><b>Zur Bundestagswahl:<br>UNICEF-Online-Umfrage für Jugendliche<br>»ich bin #wählerisch«

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Vor der Bundestagswahl ruft der UNICEF-JuniorBeirat deutschlandweit Jugendliche dazu auf, sich in der Politik einzumischen und an der Online-Umfrage »ich bin #wählerisch« teilzunehmen. »Jugendliche unter 18 Jahren dürfen zwar kein Kreuz bei der kommenden Bundestagswahl machen, aber sie haben trotzdem eine Stimme und das Recht, gehört zu werden«, sagt Sandra Kebede vom UNICEF-JuniorBeirat. 


Gefahrenlage in Niedersachsen:
Mit einer nackten Zahl ist es nicht getan

<center><b>Gefahrenlage in Niedersachsen:<br>Mit einer nackten Zahl ist es nicht getan

Kommentar von Peter Mlodoch (Weser-Kurier)

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Muss man in Niedersachsen nun Angst vor einem islamistischen Anschlag haben? Oder besteht derzeit kein Anlass zur Sorge? Mit ihrer Geheimniskrämerei in Sachen Gefährder tragen SPD-Innenminister Boris Pistorius und Verfassungs-schutzpräsidentin Maren Brandenburger nicht gerade zur Beruhigung der Bevölkerung bei. Wenn man bei der Präsentation des Verfassungsschutzberichtes mit 63 eine konkrete Zahl potenzieller Attentäter nennt, sollte man zumindest ein paar Angaben dazu mitliefern.


Nouripour (Grüne) zu Katar: Fußball-WM 2022 in ein anderes Land verlegen

<center><b>Nouripour (Grüne) zu Katar: Fußball-WM 2022 in ein anderes Land verlegen
Omid Nouripour

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, fordert, Katar die Ausrichtung der Fußball-WM 2022 zu entziehen, Nouripour sagte der »Heilbronner Stimme« (Mittwochausgabe): »Es fällt DFB-Chef Grindel etwas spät ein, dass Katar als Austragungsort einer WM mehr als zweifelhaft ist. Die WM hätte man niemals nach Katar vergeben dürfen. Sie wird auf dem Rücken vieler ausländischer Bauarbeitern ausgetragen, die unter unwürdigen Bedingungen die Stadien errichten und ausgebeutet werden. Deren Situation ist verheerend.«


Debatte um WM in Katar: Linke warnt vor milliardenschweren Klagen

<center><b>Debatte um WM in Katar: Linke warnt vor milliardenschweren Klagen
André Hahn (MdB)

Sportpolitischer Sprecher André Hahn:
Unklar, welches Land kurzfristig einspringen könnte

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Partei Die Linke warnt vor den Konsequenzen, die eine Absage der Fußball-WM 2022 in Katar nach sich ziehen würde. Im Gespräch mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Mittwoch) sagte der sportpolitische Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion, André Hahn: Angesichts des Baufortschritts bei Stadien, Straßen und Hotels »würde es bei einer Absage des WM-Turniers milliardenschwere Klagen gegen die Fifa und gegebenenfalls auch gegen jene Mitgliederverbände geben, die sich für den Entzug der WM besonders stark gemacht haben.« Außerdem stelle sich die Frage, welches Land kurzfristig einspringen könnte.


Versklavt, vergewaltigt, verwaist:
Tausende jesidische Kinder nach IS-Terror im Nordirak traumatisiert

<center><b>Versklavt, vergewaltigt, verwaist:<br>Tausende jesidische Kinder nach IS-Terror im Nordirak traumatisiert

SOS-Kinderdörfer starten psychosoziales Pilotprojekt in Dohuk

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Sie wurden als menschliche Schutzschilde, Soldaten oder Sexsklavinnen missbraucht: In der nordirakischen Stadt Dohuk leben Tausende jesidische Kinder, denen die Flucht vor der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) gelang. Die Gräueltaten der Dschihadisten haben tiefe Spuren hinterlassen: »Viele der jesidischen Kinder hier sind schwer traumatisiert und brauchen dringend psychologische Betreuung«, sagt Nothilfe-Koordinatorin der SOS-Kinderdörfer, Katharina Ebel.


Claudia Roth fordert DFB-Präsident Grindel zum Handeln auf

<center><b>Claudia Roth fordert DFB-Präsident Grindel zum Handeln auf

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Nach den Äußerungen von DFB-Präsident Reinhard Grindel zur Fußball-WM in Katar hat Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) Grindel zum Handeln aufgefordert. Roth sagte der »Saarbrücker Zeitung« (Mittwoch): »Die Vergabe muss überprüft werden.« Aber nicht, weil Saudi-Arabien seine Rolle als Regionalmacht »gerade wieder rücksichtslos« ausbauen wolle. »Sondern weil Katar grundlegende Menschen-rechtsstandards nicht einhält.«


Lohnkostenzuschüsse für Langzeit-
arbeitslose werden nur wenig genutzt -
Grüne werfen Nahles Schönfärberei vor

<center><b>Lohnkostenzuschüsse für Langzeit-<br>arbeitslose werden nur wenig genutzt -<br>Grüne werfen Nahles Schönfärberei vor
Brigitte Pothmer

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Das im Mai 2015 gestartete Lohnkostenzuschuss-Programm zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit wird nach einem Bericht der »Saarbrücker Zeitung« (Dienstag-Ausgabe) nur wenig genutzt. Gerade einmal 13.225 Personen nehmen aktuell daran teil, schreibt das Blatt unter Berufung auf Angaben der Bundesagentur für Arbeit. Ausgelegt war das Programm für bis zu 33.000 Nutzer. Sie sollen durch Lohnkostenzuschüsse in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Zwei Jahre nach Beginn des Programms sind damit nur 40 Prozent der Plätze besetzt.


Cansel Kiziltepe (SPD-MdB):
»Warum ich gegen die Autobahnprivatisierung gestimmt habe!«

<center><b>Cansel Kiziltepe (SPD-MdB):<br>»Warum ich gegen die Autobahnprivatisierung gestimmt habe!«
Cansel Kiziltepe (SPD-MdB)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Bundestag hat heute mit 2/3-Mehrheit ein Gesetzespaket zur Neuregelung des Länderfinanzausgleichs und zur Gründung einer Autobahngesellschaft beschlossen. Ich habe nach reiflicher Überlegung wegen des Risikos einer Autobahnprivatisierung mit NEIN gestimmt. Richtig ist, dass die SPD-Fraktion im Laufe des Gesetzgebungsverfahren zur Autobahngesellschaft Verbesserungen durchsetzen konnte. So erhält der Bundesrechnungshof Prüfrechte. Die Kontrollrechte des Bundestags wurden erweitert.


Zu Abschiebungen nach Afghanistan:
Danke »Mitteldeutsche Zeitung«

<center><b>Zu Abschiebungen nach Afghanistan:<br>Danke »Mitteldeutsche Zeitung«

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Kommentar: »Die Behauptung, wenn man deutsche Soldaten an den Hindukusch schicken könne, dann könne man auch Flüchtlinge dorthin schicken, ist der Gipfel des Zynismus. Denn Soldaten sind durch Waffen und in Camps geschützt; sie kehren nach Deutschland heim; und sie sind ja genau deshalb überhaupt noch da, weil es in 16 Jahren Afghanistan-Krieg nicht gelungen ist, das Land zu befrieden. Junge Menschen aus Schulen zu holen, ist unabhängig davon ein Akt der Barbarei. Eine Entschuldigung wäre angebracht.« 


Fangewalt:
Niedersachsens Innenminister Pistorius beruft für 10. August Fußballgipfel ein

<center><b>Fangewalt:<br>Niedersachsens Innenminister Pistorius beruft für 10. August Fußballgipfel ein

Minister droht: »Die Ultima Ratio sind leere Kurven im Stadion!«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - In der Diskussion um die zunehmende Fangewalt im Fußball wird Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) für 10. August einen Fußballgipfel in Hannover einberufen. Dort will der Minister mit Fans, Aktiven und Fußballfunktionären über Gegenmaßnahmen und die Fußballkultur reden. In einem Gespräch mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Samstag) sagte Pistorius, man dürfe die Deutungshoheit über die Fankultur in deutschen Stadien nicht dem harten Kern des Fanblocks überlassen: »Wenn ich ins Stadion gehe, frage ich mich: Wem gehört eigentlich der Fußball? Dem Familienvater auf der Sitztribüne, den VIP-Gästen, den Funktionären oder der Kurve?«


Linken-Vorsitzende Katja Kipping: Bundesregierung unterläuft selbst das Pariser Abkommen

<center><b>Linken-Vorsitzende Katja Kipping: Bundesregierung unterläuft selbst das Pariser Abkommen
Katja Kipping

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die Linke-Vorsitzende Katja Kipping kritisiert die deutsche Empörung über Donald Trumps Ausstieg aus dem Klimaschutzabkommen als Heuchelei. »Die Bundesregierung sollte sich besser an die eigene Nase fassen. Wer die eigenen Klimaschutzziele verfehlt, Vereinbarungen über Abgasbegrenzungen bei Autos in der EU aktiv torpediert und Braunkohlemeilern eine jahrzehntelange Verschmutzungs-Garantie gibt, sollte sich Vorhaltungen gegen andere sparen«, schreibt sie in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung »neues deutschland« (Online-Ausgabe).


EU-Kommission liberalisiert Binnenmarkt
zu Lasten der Arbeitnehmer

<center><b>EU-Kommission liberalisiert Binnenmarkt<br>zu Lasten der Arbeitnehmer

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die EU-Kommission hat das so genannte Mobilitätspaket für den europäischen Straßentransport vorgestellt. Dazu sagt DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell am Freitag in Berlin: »Im Mobilitätspaket ist viel von Visionen, sauberer Mobilität und smarter Maut die Rede. Aber die - von Kommissionspräsident Juncker beschworene - Stärkung der Sozialen Dimension wird gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet. So sollen LKW-Fahrer aus dem Anwendungsbereich der Entsenderichtlinie herausgenommen und die wöchentliche Ruhezeit für Bus-, Reisebus- und LKW-Fahrer verkürzt werden. Der DGB lehnt beide Vorhaben entschieden ab.


Vermummungsverbot am Steuer und Fahrverbot bei Handy-Verstößen geplant

<center><b>Vermummungsverbot am Steuer und Fahrverbot bei Handy-Verstößen geplant
Alexander Dobrindt (CSU)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Autofahrern in Deutschland soll nach Informationen der »Saarbrücker Zeitung« (Freitag) die Verhüllung des Gesichtes während der Fahrt mit Schleiern wie der Burka, mit Masken oder Hauben verboten werden. Darüber hinaus plant Bundes-verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Einführung eines Fahrverbotes, wenn das Handy am Steuer benutzt wird.


Grüne wollen Rasern das Auto wegnehmen - Deutlich schärfere Strafen dringend nötig

<center><b>Grüne wollen Rasern das Auto wegnehmen - Deutlich schärfere Strafen dringend nötig
Anton Hofreiter

Hofreiter: »Nur gegen illegale Rennen vorzugehen, greift zu kurz!«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die Grünen-Bundestagsfraktion hat deutlich schärfere Strafen gegen rücksichtslose Raser gefordert und dazu einen Antrag an den Bundestag vorgelegt. Illegale Autorennen härter zu ahnden sei richtig, greife aber zu kurz, sagte Fraktionschef Anton Hofreiter der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Freitag). Er plädierte dafür, die Justiz in die Lage zu versetzen, die Autos von Rasern einzuziehen und ein Fahrverbot von bis zu 12 Monaten erteilen zu können.


SPD-Vorsitzender Martin Schulz: »Bundeswehr ist finanziell ausgepresst worden!«

<center><b>SPD-Vorsitzender Martin Schulz: »Bundeswehr ist finanziell ausgepresst worden!«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - SPD-Parteichef und Kanzlerkan-didat Martin Schulz hat sich aktuell angesichts des Bombenterrors in Kabul gegen weitere Abschiebungen nach Afghanistan gewendet. »Wir sollten zunächst nicht weiter abschieben – Kinder und Frauen sowieso nicht«, erklärte Schulz beim 20. Internationalen WDR Europaforum am 1. Juni 2017 in Berlin. Zunächst müsse die Sicherheitslage in Afghanistan neu überprüft und bewertet werden. Schulz zeigte sich im Übrigen offen dafür, die Bundeswehr weitaus besser auszustatten.


Katholiken stellen die Machtfrage
in der Wirtschaft

<center><b>Katholiken stellen die Machtfrage<br>in der Wirtschaft

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Gegen Freihandels- und Handelsabkommen, die die wirtschaftliche Macht multinationaler Konzerne stärken und zu weiteren Unternehmenskonzentrationen führen, hat sich die »Katholische Arbeitnehmer-Bewegung« (KAB) Deutsch-lands ausgesprochen. Im Krefelder Beschluss »ARBEIT. MACHT. SINN.« fordern die Delegierten des Bundesverbandtages die stärkere Vergesellschaftung natürlicher Ressourcen wie Wasser, Bodenschätze und Land, eine Postwachstumsgesellschaft sowie die Globalisierung menschenwürdiger Arbeit.