Seehofers Kalkül geht auf: Das macht Krach!

<center><b>Seehofers Kalkül geht auf: Das macht Krach!

Kommentar zu Seehofers Islamkritik vom »Westfalen-Blatt«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Horst Seehofer startet den vermeintlichen Aufbruch der Großen Koalition in die Zukunft mit einer überflüssigen Reise in die Vergangenheit. Sein Satz »Der Islam gehört nicht zu Deutschland« nimmt Christian Wulffs Rede auf und verkehrt die Botschaft des damaligen Bundespräsidenten in ihr Gegenteil. Und sein Kalkül geht auf: Das macht Krach. Folgerichtig lässt der Konter von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht lange auf sich warten. CDU und CSU in herzlicher Abneigung vereint - das hatten wir doch alles schon. Konstruktiv aber ist das Ganze nicht. Dazu ist Seehofers Einlassung viel zu undifferenziert. Sie bringt die dringend notwendige Debatte über Integrationsversäumnisse keinen Millimeter voran.


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Der Frauentag am 8. März im Jubiläumsjahr: »100 Jahre Frauenwahlrecht«

<center><b>Der Frauentag am 8. März im Jubiläumsjahr: »100 Jahre Frauenwahlrecht«

Gastbeitrag von Cansel Kiziltepe, Berliner Bundestagsabgeordnete (SPD)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der diesjährige Frauentag am 8. März findet in einem besonderen Jahr statt. In Deutschland erhielten Frauen vor 100 Jahren, am 12. November 1918, das aktive und passive Wahlrecht.
Ein Grund für mich zum Feiern und würdigen Erinnern!
Das Frauenwahlrecht ist ein bedeutender Meilenstein für die Gleichberechtigung von Frauen. Generationen hatten dafür gekämpft. Die SPD forderte in ihrem Programm bereits im Jahr 1891 das Frauenwahlrecht.


Holocaust-Gedenktag: Präsident Juncker verurteilt Antisemitismus und Rassismus

<center><b>Holocaust-Gedenktag: Präsident Juncker verurteilt Antisemitismus und Rassismus
screenshot

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar zum Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus aufgerufen. »Dieser Tag sollte uns daran erinnern, wachsam gegenüber Hass, Diskriminierung und Entmenschlichung zu sein. An diesem Tag sollten wir jenen entgegentreten, die Lügen über unsere Geschichte verbreiten und den Holocaust anzweifeln oder seine grundlegende Bedeutung für das Europa von heute leugnen«, so Präsident Juncker.


»Menschenrechte, die die Würde und Rechte eines jeden Menschen schützen«

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte

ZEITPUNKT-MAGAZIN - »Dieser Tag mahnt uns, dass wir Antisemitismus und jeder Form von rassistischer Diskriminierung entschieden entgegentreten müssen. Vorurteile und Hass sind der Nährboden für Ausgrenzung und Gewalt. Sie verlangen die gemeinsame Anstrengung aller staatlicher Stellen, der Medien und der Zivilgesellschaft - auch und gerade noch heute.


Geduld gehört zur Demokratie

<center><b>Geduld gehört zur Demokratie
Jost Lübben

Kommentar von Jost Lübben (Westfalenpost) zum Scheitern der Jamaika-Sondierungen

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Es gibt Tage, da ist die Suche nach dem Spielverderber nicht besonders schwer. Gestern war ein solcher Tag. FDP-Chef Christian Lindner hat sich ziemlich viel Mühe gegeben, in dieser Frage die gesamte Polit-Konkurrenz weit hinter sich zu lassen. Die FDP hat es abgelehnt, Verantwortung zu übernehmen. Das ist zwar keine Katastrophe für unser Land, aber auch kleine Kleinigkeit. Zu Panik allerdings besteht überhaupt kein Anlass.


Kommentar »neues deutschland«:
Zur Bild-Zeitung: Jamaika mit der AfD

<center><b>Kommentar »neues deutschland«:<br>Zur Bild-Zeitung: Jamaika mit der AfD

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Als die Bundesregierung 2015 die Grenzen öffnen ließ, um Armuts- und Kriegsflüchtlingen die Einreise nach Deutschland zu ermöglichen, titelte ein deutsches Boulevard-Blatt: »BILD heißt Flüchtlinge willkommen!« Knapp zwei Jahre später startete nun das gleiche Blatt, das eine Zeitung zu nennen der journalistische Anstand verbietet, eine andere Kampagne: »Abschiebe-Versagen - Frau Merkel, erklären Sie die Abschiebung von ausreisepflichtigen Kriminellen jetzt zur Chefsache!«.


Updaten-Kommentar zur WLAN-Sicherheit

<center><b>Updaten-Kommentar zur WLAN-Sicherheit

Von Lars Hennemann (Allg. Zeitung Mainz)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Das Leben wird zum Update. Nichts ist mehr endgültig gesichert. Das war schon vor den jüngsten Erkenntnissen zu Löchern in WLAN-Netzen so. Deshalb muss man jetzt nicht in rückwärtsgewandte Tiraden verfallen. Früher war längst nicht alles besser. Was aber neu ist: die Dimension des Updates, die uns abverlangt wird, wollen wir - bis zur nächsten grundstürzenden Erkenntnis - so etwas wie Selbstbestimmtheit im digitalen Leben behalten.


Zum Wahlkampf in Deutschland

<center><b>Zum Wahlkampf in Deutschland
Claudia Bockholt

Kommentar von Claudia Bockholt
(Mittelbayerische Zeitung)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - »Bitte geht trotzdem wählen« twittert eine junge Berlinerin fast flehentlich, als das große TV-Duell vorüber ist. Statt eines großen Showdowns politischer Kontrahenten erlebten gut 16 Millionen Fernsehzuschauer ein einträchtiges Duo, das man sich auch gut beim gemeinsamen Kartoffelsuppelöffeln am Holztisch in der Uckermark vorstellen kann. Mit den Spitzenpolitikern einer GroKo, die sich im Geiste bereits auf eine weitere gemeinsame Legislaturperiode einstimmen, ist kein feuriger Wahlkampf zu machen.


Angela Merkel:
Warum machst Du um mich einen Bogen?

<CENTER><B>Angela Merkel:<br>Warum machst Du um mich einen Bogen?
Bild: p-df

Kommentar von Thomas Geisler

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Liebe Frau Bundeskanzlerinwo bist Du? Vor vier Jahren hast Du mich einmal am Bodensee besucht und Dich ganz interessiert gezeigt. Du hast Dir meine elektronische Unterstützung ausgiebig erklären lassen und meine diversen Neuheiten angesehen. Das hat mich wirklich gefreut. Meine Fans haben Dir einen roten Teppich ausgerollt und alles dafür getan, dass es Dir gut geht. Damals war Wahlkampf und ich war ein tolles Thema. Attraktiv, modisch, dynamisch, für junge Leute und dabei dank E-Motor eine aufregend neue Form der Mobilität. Ein Zeichen für die Verkehrswende, endlich wieder weg vom Auto.


Frechheit siegt?
Donald Trump und James Comey

<center><b>Frechheit siegt?<br>Donald Trump und James Comey

Kommentar von Friedrich Roeingh
(Allg. Zeitung Mainz)

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Donald Trumps Verteidigungs-strategien sind ebenso frech wie seine Attacken. Die größte Belastung seiner so kurzen Amtszeit deutet er mal eben in eine Entlastung um: Der von ihm geschasste FBI-Präsident James Comey habe bestätigt, gegen ihn selbst werde in der Russland-Affäre nicht ermittelt, jubelt er. Das hatte nur nie zuvor jemand behauptet. Comeys Anhörung vor dem US-Kongress hat dagegen gezeigt, dass dieser Präsident die Unabhängigkeit der Justiz mit Füßen tritt.


Rassisten wittern Morgenluft und verbreiten Hass in den sozialen Netzwerken, die Stimmung ist mies

<center><b>Rassisten wittern Morgenluft und verbreiten Hass in den sozialen Netzwerken, die Stimmung ist mies
Anetta Kahane

Autorin: Anetta Kahane
(Amadeu Antonio Stiftung)

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Zu den wohl ansteckendsten Übeln dieser Welt gehört die schlechte Laune. Sie braucht eigentlich keine Anlässe, weil es immer Dinge gibt, die einen grummeln lassen oder schlimmeres. Schauen wir uns um: Unsere Welt ist voller Ereignisse, die schlechte Laune provozieren. Terror, Feindseligkeiten, himmelschreiende Ignoranz, Rassismus und allenthalben Leid und Unglück. Wenn es mir schlecht geht und ich in eine Stimmung gerate, in der mir angesichts all dessen die Welt hoffnungslos erscheint, dann schaue ich auf einen Brief, den ich mir selbst geschrieben habe. 


Schwimmunterricht in Deutschland: Immer weniger Kinder können richtig schwimmen

<center><b>Schwimmunterricht in Deutschland: Immer weniger Kinder können richtig schwimmen
Foto: zdf

Kommentar Westfalen-Blatt

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind im vergangenen Jahr in Deutschland mindestens 537 Menschen ertrunken - 49 mehr als 2015. Die DLRG warnt deshalb: Immer weniger Menschen und vor allem immer weniger Kinder können richtig schwimmen. Der Schwarze Peter wird natürlich wieder den Schulen zugespielt, denn sie haben den gesetzlichen Auftrag, die Schwimmausbildung zu übernehmen.


Bundeswehr-Skandal: Mehr als nur Wahlkampfgetöse

<center><b>Bundeswehr-Skandal: Mehr als nur Wahlkampfgetöse

Kommentar Schwäbische Zeitung

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Wenn im Vor-Wahlkampf ein zunächst bizarr anmutender Streit um die Deutungshoheit des Pfullendorfer Bundeswehr-Skandals entbrennt, dann könnte man annehmen: Alles nur Getöse, Eitelkeit der Medien, Schielen auf die Quote. Unter Beschuss steht eine Ministerin, der vor allem Selbst-Verteidigung und -Inszenierung vorgeworfen wird. Diese Interpretation greift zu kurz. Denn in Pfullendorf haben ohne Zweifel Soldaten gegen die Menschenwürde ihrer Kameraden verstoßen. Strafrechtlich irrelevant, in der Truppe untragbar.


Wie bescheuert: Gauland sieht sich als deutscher Klima-Trump

<center><b>Wie bescheuert: Gauland sieht sich als deutscher Klima-Trump

Kommentar von Eberhard Augenauf

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Auch Gauland leidet unter Realitätsverlust. Er schrieb: »Die AfD ist daher stolz darauf, bereits in ihrem Grundsatzprogramm vom Mai vergangenen Jahres wie auch im Bundestags-wahlprogramm mit ihrer Forderung nach Ausstieg und Beendigung aller Mitgliedschaften in internationalen wie nationalen Verträgen zum Klimaschutz nicht nur bereits die Entscheidung von Präsident Trump vorweg genommen zu haben, sondern weit darüber hinaus gegangen zu sein.«


Bravo: Auch die AfD im Magdeburger Landtag zerfleischt sich selbst

<center><b>Bravo: Auch die AfD im Magdeburger Landtag zerfleischt sich selbst
Höcke und Poggenburg: Zwei rassistische Blutsbrüder

Der rechtsradikale Rassist André Poggenburg heuert und feuert

Kommentar von Eberhard Augenauf

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die AfD-Fraktion Magdeburger Landtag gilt als eine der radikalsten Fraktionen in deutschen Landtagen. Ihr Führer, André Poggenburg, ein strenger Höcke-Jünger, waltet und schaltet wie es ihm gefällt. In seiner Fraktion geht es nur noch um Pöstchen. Und dieses üble Geschachere führt dazu, dass die beleidigten »Leberwürste« nach und nach ihrem Führer die Gefolgschaft versagen. Es geht schon lange nicht mehr um Inhalte, sondern nur um Pfründe.


Donald Trump:
»Brandgefährlicher Einzelgänger!«

<center><b>Donald Trump:<br>»Brandgefährlicher Einzelgänger!«

Leitartikel »Schwäbische Zeitung« zu Trump 

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der Mann schubst beim Fototermin andere Regierungschefs zur Seite, trägt sich mit unfreiwillig dümmlichen Sätzen ins Gästebuch des israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ein, brüskiert seine Nato-Partner. Da wirkt es fast schon lustig, wenn der Papst mit versteinertem Gesicht neben einem grinsenden Mann mit offenem Sakko steht - und es ist letztlich zweitrangig, ob die Deutschen in der simplen Trump-Sprache, »sehr böse« oder »sehr schlecht« sind. Die erste Auslandsreise von US-Präsident Donald Trump hat es gezeigt: Der blonde Hüne ist brandgefährlich.


Trumps Marathon-Speed-Dating:
Warm anziehen - Donald Trump hat noch gar nicht richtig angefangen

<center><b>Trumps Marathon-Speed-Dating:<br>Warm anziehen - Donald Trump hat noch gar nicht richtig angefangen

Kommentar Dirk Hautkapp, Washington
(Neue Westfälische)

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Es war eine politische und kulturelle Blindschleichigkeit, die Donald Trump auf seiner ersten Auslandsreise als Präsident der größten Supermacht der Erde zwischen saudischen Protzpalästen und sizilianischer Steilküste zur Schau gestellt hat. Da ist kein Gestalter mit Ideen und Plänen auf die Weltbühne getreten, obwohl er bald 71 wird und sie seit 30 Jahren aus seinem Penthouse in Manhattan im Blick hat. Sondern ein eitler Conferencier, der sich auf Plattitüden und nichtssagende Superlative verlegte, wann immer ein nachdenkliches, abwägendes Wort angesagt war.  


G7-Gipfel und Donald Trump:
Und es hat Rumms gemacht

<center><b>G7-Gipfel und Donald Trump:<br>Und es hat Rumms gemacht
Unberechenbarer Amateur

Kommentar Lausitzer Rundschau

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Donald Trump hat seine Kampfzone Washington verlassen, um die überseeischen Territorien zu besuchen. Länder, deren Repräsentanten er nicht recht ernst nimmt, wie einige Unhöflichkeiten des Besuchers zeigten. Und es hat Rumms gemacht. Nach dieser kurzen Reise des Elefanten durch zwei von vielen Porzellanläden, die die Welt zu bieten hat, liegt schon einiges in Trümmern. Im Nahen Osten, in der Nato, bei den G7, in Deutschland. Im Nahen Osten zum Beispiel kann man ohnehin kaum etwas richtig machen. Aber Saudi-Arabien mit Rüstung satt auszustatten und die Konfrontation mit dem Iran wieder anzuschärfen, das ist ungefähr die falscheste aller möglichen Entscheidungen.