Mehr als Hunderttausend Straftaten in Zügen, Bahnhöfen und an Bahnanlagen
Geschrieben von Zeitpunkt am 28. Mai 2017 um 09:44:27

Metalldiebstähle rückläufig - DB entsteht hoher Millionenschaden durch Graffiti und Vandalismus 

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr mehr als Hunderttausend Straftaten in Zügen, in Bahnhöfen und an Bahnanlagen registriert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, berichtet die »Neue Osnabrücker Zeitung« (Samstag). Das Verkehrsministerium bezifferte die Gesamtzahl der erfassten Delikte für das Jahr 2016 mit 100.251, darunter Diebstähle aber auch Graffiti-Schmierereien.


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Metalldiebstähle rückläufig - DB entsteht hoher Millionenschaden durch Graffiti und Vandalismus 

ZEITPUNKT-MAGAZINDie Bundespolizei hat im vergangenen Jahr mehr als Hunderttausend Straftaten in Zügen, in Bahnhöfen und an Bahnanlagen registriert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, berichtet die »Neue Osnabrücker Zeitung« (Samstag). Das Verkehrsministerium bezifferte die Gesamtzahl der erfassten Delikte für das Jahr 2016 mit 100.251, darunter Diebstähle aber auch Graffiti-Schmierereien.

Laut Ministerium waren Züge in knapp 27.800 Fällen Tatort von Eigentumsdelikten oder Sachbeschädigungen. Im Vorjahresvergleich ging die Zahl der Straftaten leicht zurück. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Metalldiebstählen aus: Von 2117 Vorfällen sank die Zahl auf 1338.

Aufgeklärt wird laut Ministerium nur ein geringer Prozentsatz der Delikte. Die Grünen sahen die Verantwortung dafür bei der Bundesregierung, die die Bundespolizei in der Vergangenheit personell geschwächt habe. Matthias Gastel, für die Grünen im Verkehrsausschuss des Bundestages, sagte der »NOZ«: »Die nicht durchgehend besetzten Reviere der Bundespolizei sind aktuell ein erhebliches Problem.« Erst im April hatte die Deutsche Bahn bekanntgegeben, dass dem Unternehmen durch Vandalismus und Graffiti an Gebäuden und Fahrzeugen ein Schaden von knapp 34 Millionen Euro im vergangenen Jahr entstanden ist.