NSU: Losverfahren hat sich nicht bewährt - "Bild", "Spiegel" & "Focus" dabei, "FAZ" und "Zeit" nicht

ZEITPUNKT - Das Oberlandesgericht München hat bekannt gegeben, welchen Medien dem in einer Woche beginnenden NSU-Prozess beiwohnen dürfen. Die Entscheidung fiel im Losverfahren. Einen der 50 Plätze konnte dpa ergattern. Auch "Bild", "Focus", "Spiegel", "Süddeutsche Magazin" sind dabei. Von den internationalen Medien sind u.a. die türkische Agentur IHA, das Al-Jazeera-Büro Istanbul und die türkischen Zeitungen "Hürriyet" und "Sabah" vertreten. Interessant ist jedoch, welche Medien gar nicht vertreten sind, zum Beispiel "FAZ" & "Zeit", dafür aber Radio Lotte Weimar, Pforzheimer Zeitung oder Straubinger Tagblatt.


Neonazis werden immer gewalttätiger

Neonazis werden immer gewalttätiger

ZEITPUNKT - Das Bundesinnenministerium teilte am 29. April 2013 in Berlin mit, dass Straf- und Gewalttaten von Rechtsextremisten um 4,4 Prozent beziehungsweise um 1,7 Prozent gestiegen sind. Stark zugenommen haben auch fremdenfeindliche Straf- und Gewalttaten, um 16,5 und 10,8 Prozent ebenso wie antisemitische Straftaten, die 2012 wieder zugenommen haben, und zwar um 10,6 Prozent. 2012 hat es sechs rechtsextremistischen Tötungsdelikte gegeben, eines mehr als 2011.


Berlin ist die deutsche Venture-Capital-Hauptstadt

Berlin ist die deutsche Venture-Capital-Hauptstadt

ZEITPUNKT/BVK - In Deutschland fließt mehr als die Hälfte des Wagniskapitals für IT- und Internet-Start-ups nach Berlin. Junge Berliner Unternehmen aus der IT- und Internetbranche haben 2012 Venture Capital in Höhe von 133,3 Millionen Euro erhalten. Noch 2009 wurden gerade einmal 34,2 Millionen Euro investiert, die Summe hat sich damit binnen drei Jahren fast vervierfacht. 


Sozialethiker Hengsbach wirft Hoeneß "kriminelle Energie" gegen Staat vor

Sozialethiker Hengsbach wirft Hoeneß \"kriminelle Energie\" gegen Staat vor

ZEITPUNKT - Der Jesuit und Sozialethiker Professor Friedhelm Hengsbach hat dem Präsidenten von Bayern München, Uli Hoeneß, im Zusammenhang mit dessen Selbstanzeige zur Steuerhinterziehung schwere Vorwürfe gemacht. Im SWR-Polittalk "2+Leif" erklärte Hengsbach am Montag: "Das eine ist sicherlich, dass diese sogenannte Sozialikone sehr widersprüchlich ist. 


Studie untersucht den
Flirt- und Erotikfaktor von Eis

Studie untersucht denFlirt- und Erotikfaktor von Eis

ZEITPUNKT - Kaum blinzeln die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühling durch die Wolkendecke, fahren die Gefühle Achterbahn. Da sehnt sich jeder nach einem prickelnden Flirt. Aber wie kann man dafür sorgen, dass daraus mehr wird?
Laden Sie doch Ihre neue Flamme zu einem romantischen Dinner ein! Und als Dessert gibt es zur Abkühlung für die glühenden Herzen ein leckeres Eis. 


Die Angst vor dem Islam

Die Angst vor dem Islam

ZEITPUNKT - Die Bertelsmann-Stiftung führte zum zweiten Mal den „Religionsmonitor“ durch. In 13 Ländern wurden insgesamt 14.000 Menschen zu ihren persönlichen religiösen Einstellungen und zum Verhältnis von Religion und Gesellschaft befragt. 


Sahra Wagenknecht:
Liberale Warmherzigkeit für Diebe

Sahra Wagenknecht:Liberale Warmherzigkeit für Diebe
Foto: Linkspartei

"Herr Brüderle macht sich zum Anwalt von kriminellen Steuerhinterziehern. Wenn es um die existentiellen Probleme der Superreichen geht, lässt sich das liberale Herz schnell erwärmen“, kommentiert Sahra Wagenknecht, stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN, die aktuell geäußerte Ablehnung von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle zur Abschaffung der Straffreiheit für Steuerhinterziehung. Wer Multimillionär ist und bewusst Steuern hinterzieht, der hat keine Milde des Gesetzes verdient. 






Lola 2013:
“Oh Boy” räumt gleich sechsfach ab

Lola 2013:“Oh Boy” räumt gleich sechsfach ab
Tom Schilling. screenshot

ZEITPUNKT - Der Debütfilm von Jan Ole Gerster wurde in sechs Kategorien ausgezeichnet. Tom Tykwers “Cloud Atlas” konnte sich über fünf Lolas freuen und Barbara Sukowa gewann den deutschen Filmpreis als beste Darstellerin in “Hannah Arendt”.
Was entbehrt man nicht alles, wenn der deutsche Filmpreis vergeben wird. Sogar auf die “Heute Show” mussten wir verzichten… Was wir am 26. April sahen, war ein glänzender Abend mit vielen guten Projekten, von denen bestimmt wieder einige, die es ebenso verdient hätten, ausgezeichnet zu werden, leer ausgingen.  


Kathrin Müller-Hohenstein:
Die Nähe der Sport-Moderatorin zu Uli Hoeneß verletzt journalistische Standards

Kathrin Müller-Hohenstein:Die Nähe der Sport-Moderatorin zu Uli Hoeneß verletzt journalistische Standards
Sebastian Fiedler, Kathrin Müller-Hohenstein, Hans Leyendecker, Maybrit Illner, Wolfgang Bosbach, Jürgen Trittin, Reiner Holznagel. Foto: ZDF/Svea Pietschmann

ZEITPUNKT-Kommentar von Eberhard Augenauf 

Es war entlarvend, was sich die Sportmoderatorin Kathrin Müller-Hohenstein bei Maybrit Illner am 25. April 2013 von sich gab. Sie hielt ein Plädoyer für Uli Hoeneß, sogar mit der Aussage „Ich mag ihn!“ oder „Hoeneß hat nur einen Fehler gemacht!“ 


Neuer 5-Euro-Schein soll sicherer sein

Neuer 5-Euro-Schein soll sicherer sein
Foto: SWR

ZEITPUNKT - Der neue Fünfer kommt im Mai. Zum Vergleich: Links der alte, rechts der neue Schein. Auf den ersten Blick sieht der neue Schein bunter und moderner aus. Die smaragdgrüne "5" fällt gleich ins Auge. Zusätzliche Sicherheitsmerkmale sollen Fälschern die Arbeit schwer machen. Ab 2. Mai kommt eine neue 5-Euro-Banknote in Umlauf. Die Filiale der Deutschen Bundesbank Dortmund steht bereits in den Startlöchern. 


Der Ford Kuga
2013 mit hohem Neuwagen-Rabatt

Der Ford Kuga2013 mit hohem Neuwagen-Rabatt

ZEITPUNKT - Er ist da, der neue Ford Kuga 2013. Mit neuem Design, optimierten Motoren und natürlich den neusten Sicherheitssystemen und Top-Ausstattung. Die Listenpreise beginnen bei den Ausstattungen Trend und Titanium bei 24.000 und 26.000 Euro. Für diesen Preis bekommt man je den kleinsten Benziner. 



Europäische Autobauer in der Absatzkrise

ZEITPUNKT - Im ersten Quartal 2013 gingen die Neuzulassungen im Schnitt um zehn Prozent zurück. Nur in Großbritannien, Island und Estland gab es nennenswerte Zuwächse. Die Krise des Euro, samt der Bankenkrise bekommt die Autoindustrie nun deutlich zu spüren.
Man ahnt, was die Konsequenzen sein werden; Kurzarbeit, Entlassungen und Werksschließungen. Volkswagen meldete auf der Hauptversammlung am 24. April bereits, man brauche in den kommenden Monaten Flexibilität, trotz guter Geschäfte in China.