Steht Ägypten vor einer neuen Diktatur?

Steht Ägypten vor einer neuen Diktatur?
Hamed Abdel-Samad. Foto: hs

ZDF-"auslandsjournal" berichtet aus Kairo

ZEITPUNKT Es war ein Triumph des Volkes, als Husni Mubarak am 11. Februar 2011 zurückgetreten ist. Hunderttausende bejubelten auf dem Tahrir-Platz in Kairo ihren Sieg und das Versprechen von Freiheit. Keine zwei Jahre später herrschen die Muslimbrüder in Ägypten. Der neue Präsident Mohammed Mursi hat einen Verfassungsentwurf vorgelegt, über den in wenigen Tagen abgestimmt werden soll. In den Augen der Opposition käme die neue Verfassung einer Islamisierung der Gesetzgebung gleich, Minderheiten würden nicht ausreichend geschützt und Bürgerrechte nicht garantiert, so kritisieren sie. Wohin treiben Ägypten und die anderen Staaten des "arabischen Frühlings"? Die Autoren des ZDF-"auslandsjournal" ziehen Bilanz. Theo Koll präsentiert das “auslandsjournal“ aus Kairo unter dem Titel "Tage des Zorns – Ägyptens zweite Revolution" am Mittwoch, 12. Dezember 2012, 22.15 Uhr.

"auslandsjournal"-Moderator Theo Koll trifft den ägyptisch-deutschen Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad in Kairo und fragt nach den Veränderungen im Land: Was wollen die ägyptischen Islamisten? Bedeutet die aktuelle Lage den Durchmarsch des politischen Islams? Oder sind die Muslimbrüder, die unter Mubarak verfolgt wurden, gemäßigt und sozial fürsorglich?

Sehen Sie Hamed Abdel-Samad auch in unserem Video zusammen mit Henryk M. Broder. Auch auf zeitpunktplus auf YouTube.

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare verfasst.

Kommentar schreiben

Name:

Sicherheitscode: