HSBC Bank:
Rekordstrafe für schmutzige Geschäfte

HSBC Bank:Rekordstrafe für schmutzige Geschäfte

ZEITPUNKT1,9 Milliarden Euro Strafe soll die HSBC Bank für schmutzige Geschäfte mit dem Iran, mit mexikanischen Drogenkartellen und andere zwielichtige Geschäfte.

Medienberichten zufolge soll sich die HSBC Bank mit US-Behörden auf eine Strafzahlung von 1.9 Milliarden Dollar (etwa 1,5 Milliarden Euro) geeinigt haben, um auf diesem Weg die Aussetzung einer Strafverfolgung erreichen zu können. 1,25 Milliarden sollen eine Vermögensstrafe und 665 Millionen Dollar die Zahlung eines Bußgeldes darstellen.

Verdächtige Transaktionen nicht gemeldet
Angeblich wird der größten Bank Europas wird vorgeworfen, mit internationalen Sanktionen belegten Ländern wie Iran Geschäfte gemacht und Milliarden von Dollar transferiert zu haben. Außerdem wirft der US-Senat dem Institut vor, Geldwäsche für Drogenkartelle betrieben zu haben. Rund sieben Milliarden Dollar (etwa 5,7 Milliarden Euro) sollen demnach aus Mexiko in die USA geflossen sein. Wohl räumte die HSBC Bank Mexiko ein, viele verdächtige Transaktionen nicht gemeldet zu haben. Über an die 2000 Fälle habe sie zu spät berichtet, heißt es. Bisher haben diese Vorwürfe einem der führenden Manager von HSBC, dem Leiter der Compliance-Abteilung, den Job gekostet. JR

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