Die Deutsche Wildtier Stiftung hat das Reh zum Tier des Jahres 2019 ernannt

<center><b>Die Deutsche Wildtier Stiftung hat das Reh zum Tier des Jahres 2019 ernannt
Foto: Deutsche Wildtierstiftung

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Wer im Auto oder mit der Bahn durch Deutschland reist, sieht gerade im Winter häufig mehrere Rehe in einer Gruppe zusammenstehen. Sind Rehe nicht Einzelgänger? Schon, doch in der rauen Jahreszeit bedeutet Gemeinschaft auch Sicherheit. Auf der Suche nach Futter zupfen Rehe jetzt die letzten grünen Blätter von den Büschen oder scharren im Erdboden nach verbliebenen Früchten.


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EU erlaubt Abschuss von mehr als
53 Millionen Wildvögeln pro Jahr

<center><b>EU erlaubt Abschuss von mehr als<br>53 Millionen Wildvögeln pro Jahr



ZEITPUNKT-MAGAZIN - In der Europäischen Union werden jedes Jahr mehr als 53 Millionen Wildvögel von Jägern legal abgeschossen, darunter auch zahlreiche Arten, die in Deutschland stark gefährdet sind. Das ist das Ergebnis einer heute vom Komitee gegen den Vogelmord und dem Deutschen Rat für Vogelschutz vorgestellten Studie, in deren Rahmen offizielle Jagdstatistiken aus insgesamt 24 EU-Staaten sowie der Schweiz und Norwegen ausgewertet wurden. Die Statistiken stammen mehrheitlich aus der Jagdsaison 2014/15 und ergeben zusammen einen Abschuss von mindestens 53 Millionen Vögeln pro Jahr.


Star ist Vogel des Jahres 2018

<center><b>Star ist Vogel des Jahres 2018

Auf den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017,
folgt jetzt ein Singvogel

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben den Star (Sturnus vulgaris) zum »Vogel des Jahres 2018« gewählt. »Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel - den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab.


Spatz bleibt häufigster Gartenvogel - Rekordbeteiligung bei der
13. »Stunde der Gartenvögel«

<center><b>Spatz bleibt häufigster Gartenvogel - Rekordbeteiligung bei der<br>13. »Stunde der Gartenvögel«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über eine neue Rekordbeteiligung bei der 13. »Stunde der Gartenvögel«, die am zweiten Mai-Wochenende vom 12. bis 14. Mai stattfand. 60.000 Teilnehmer haben aus fast 40.000 Gärten Beobachtungen gemeldet. Der Haussperling bleibt mit 4,8 erfassten Individuen pro Meldung häufigster Gartenvogel, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise. Nach der Premierensaison 2005 gab es in diesem Jahr die größte Beteiligung an der »Stunde der Gartenvögel«.


Mauersegler trotzen dem Trend - Zwischenergebnis zur Stunde der Gartenvögel 2017

<center><b>Mauersegler trotzen dem Trend - Zwischenergebnis zur Stunde der Gartenvögel 2017

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über eine rege Beteiligung bei der 13. Stunde der Gartenvögel, die am vergangenen Wochenende stattfand. Bis Montagmittag haben bereits 33.000 Vogelfreunde aus 22.000 Gärten und Parks 768.000 Vögel gemeldet. Noch bis zum 22. Mai können die Vogel-Sichtungen per Internet an den NABU übermittelt werden. "Insgesamt zeigt das bisherige Zwischenergebnis, dass nicht nur eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, sondern auch, dass man von den Zahlen eines Jahres nicht sofort auf langjährige Bestandszu-oder -abnahmen schließen kann. 


WDSF empört über die »Tierschutz-Dekadenz« etablierter NRW-Parteien

<center><b>WDSF empört über die »Tierschutz-Dekadenz« etablierter NRW-Parteien

Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hat NRW-Fraktionen anlässlich der Wahl am Sonntag über die umstrittene Delfinhaltung befragt

ZEITPUNKT-MAGAZIN – SPD, CDU und FDP sprachen sich in ihren Stellungnahmen gegenüber dem WDSF übereinstimmend für eine weitere Gefangenschafts-haltung von Delfinen in Delfinarien aus. Gegenwind kommt von den Grünen, den Linken und den Piraten die sich jeweils für eine Beendigung der Delfinhaltung ausgesprochen haben. Die Antworten der NRW-Parteien haben vor dem Hintergrund des am vergangenen Wochenende von Frankreich beschlossenen Haltungs- und Nachzuchtverbots von Delfinen und Orcas, welches das WDSF als Sensation für den internationalen Tierschutz bezeichnet, eine besondere Bedeutung.


Adria-Delfine bitte melden! Mitmachaktion für Touristen als Delfinschutz-Bürgerforscher

<center><b>Adria-Delfine bitte melden! Mitmachaktion für Touristen als Delfinschutz-Bürgerforscher

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) bittet Kroatienurlauber um Mithilfe: Als Bürgerforscher für das Projekt »Rettung der letzten Adria-Delfine«, Delfinsichtungen zu melden. Dafür muss man nicht einmal in See stechen. Häufig halten sich die geschickten Schwimmer dicht an der Küste auf und lassen sich mitunter ganz bequem vom Balkon der eigenen Ferienwohnung aus beobachten.


560.000 gesunde Küken in Niedersachsen getötet: Minister Christian Meyer (Grüne) schaltet Staatsanwaltschaft ein

<center><b>560.000 gesunde Küken in Niedersachsen getötet: Minister Christian Meyer (Grüne) schaltet Staatsanwaltschaft ein

Meyer sieht Verdacht auf Straftat - Tiere zum Teil geschreddert - Landkreise: Kein Gesetzesverstoß

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Eine Staatsanwaltschaft soll nach dem Willen des niedersächsischen Landeswirtschaftsministeriums jetzt prüfen, ob sich mehrere Puten-Brütereien durch die Tötung von fast 560.000 gesunden Küken im Zuge der Vogelgrippe-Epidemie strafbar gemacht haben. Die »Neue Osnabrücker Zeitung« (Donnerstag) berichtet, dass Minister Christian Meyer (Grüne) die Landkreise Cloppenburg und Oldenburg angewiesen hat, die entsprechenden Vorgänge an eine Ermittlungsbehörde abzugeben.


Drei Steuertipps für Hundebesitzer

<center><b>Drei Steuertipps für Hundebesitzer
Foto: Kerstin Lellwitz

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Bello, Hasso, Waldi & Co.: Die Deutschen lieben ihre Hunde. Dass sie mit den Vierbeinern auch noch Steuern sparen können, wissen allerdings die Wenigsten. Wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist, zeigt die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH). Drei Steuerspartipps für Hundefreunde.


Tierschützer des WDSF erwirken Einstweilige Verfügung gegen Delfinarienbefürworter Rüdiger Hengl

<center><b>Tierschützer des WDSF erwirken Einstweilige Verfügung gegen Delfinarienbefürworter Rüdiger Hengl

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hat vor dem Landgericht Heidelberg (AZ 5 O 44/17) am 15.03.2017 mit dem Antrag einer Einstweiligen Verfügung erwirkt, dass der Befürworter von Zoo-Delfinarien, Rüdiger Hengl aus Mering, sich nun verpflichtet hat, keine falschen Tatsachenbehauptungen über das WDSF zu verbreiten. Rüdiger Hengl betreibt die eigene öffentliche Homepage »slides-only« u.a. auch mit intensiver Kritik am WDSF. In einem von der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichten Leserbrief behauptete Hengl, dass das WDSF nur durch Lügen auffallen würde und er schrieb, dass der Deutsche Presserat mehrere Presseartikel des WDSF beanstandet hätte.


Rebhühner im Liebestaumel:
Wer Glück hat, kann die seltenen Feldvögel jetzt bei der Balz beobachten

<center><b>Rebhühner im Liebestaumel:<br>Wer Glück hat, kann die seltenen Feldvögel jetzt bei der Balz beobachten

Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt neues Lebensraum-Projekt

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Partnersuche mit Leidenschaft, aber immer in Zeitnot: So lernen sich Rebhühner (Perdix perdix) kennen. Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang sind die seltenen Feldvögel geradezu im Liebestaumel. Noch bis Ende März wird der Traumpartner gesucht: Dafür verlassen die Rebhühner in den frühen Morgen- und Abendstunden für nur sehr kurze Zeit ihre Deckung - dann fühlen sie sich vor Feinden wie den Greifvögeln sicher. Rebhühner haben in gewisser Weise das tierische Speed Dating perfekt drauf!


Wildkatzen: Auf Freiers-Pfoten in die Falle

<center><b>Wildkatzen: Auf Freiers-Pfoten in die Falle

Forschungsprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung startet:
Wissenschaftler locken Wildkatzen mit dem Paarungsduft

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Europäische Wildkatzen sind keineswegs verwilderte Hauskatzen! Sie unterscheiden sich schon optisch. Alle Wildkatzen haben eine eher verwaschene Fellzeichnung, einen gelblich-grauen Unterton und einen buschigen Schwanz mit zwei bis drei schwarzen Ringen. Wildkatzen sind - im Gegensatz zu ihren domestizierten Verwandten - selten und bedroht. Sie leben in naturnahen Wäldern und geben Wissenschaftlern immer noch Rätsel auf.


Schwerster jemals registrierter Vogelgrippeausbruch in Deutschland

<center><b>Schwerster jemals registrierter Vogelgrippeausbruch in Deutschland

Präsident Mettenleiter sieht keine Anzeichen für Abflauen der Infektionswelle

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Bei der aktuell grassierenden Geflügelpest-Epidemie handelt es sich nach Einschätzung der staatlichen Virus-Experten vom »Friedrich-Loeffler-Institut« (FLI) um den schwersten jemals in Deutschland registrierten Ausbruch. Im Gespräch mit der»Neuen Osnabrücker Zeitung« (Mittwoch) sagte FLI-Präsident Thomas Mettenleiter: »Die Geflügelpest ist seit 1878 in Europa bekannt. Eine Epidemie mit diesem jetzigen Umfang hat es seitdem in Deutschland nicht gegeben.«


Für Wölfe kann es derzeit überhaupt keine Abschussquote geben

<center><b>Für Wölfe kann es derzeit überhaupt keine Abschussquote geben

Unnötige Wolfs-Debatte
von Agrarminister Schmidt

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der NABU hält die in den vergangenen Wochen von Politikern der CDU/CSU und verschiedenen Interessenverbänden der Nutztierhalter und Jäger geführte öffentliche Debatte zur Aufweichung des Schutzstatus' von Wölfen für unnötig und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes. Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:


Kükentötung: Revision zugelassen

<center><b>Kükentötung: Revision zugelassen

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Das massenhafte Töten von Eintagsküken wird ein Fall für das Bundes-verwaltungsgericht. Das Leipziger Gericht hat in den Verfahren der Kreise Gütersloh und Paderborn eine Revision zugelassen. Das berichtet das »Westfalen-Blatt« in seiner heutigen Ausgabe. Weitere Angaben machte das Gericht nicht, die Beschlüsse seien den Verfahrensbeteiligten noch nicht zugestellt worden. Die Kreise gehen gegen ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster vor. Es hatte im Mai das systematische Töten männlicher Küken für vereinbar mit dem Tierschutz erklärt.


»Öko-Test«: Bio-Hundenassfutter zum Heulen

<center><b>»Öko-Test«: Bio-Hundenassfutter zum Heulen

ZEITPUNKT-MAGAZIN – »Öko-Test« hat in der aktuellen Januar-Ausgabe 15 Bio-Hundenassfutter untersucht, darunter auch zwei vegetarische und drei vegane. Das Ergebnis ist nicht gerade tierlieb: Denn die Hersteller haben ein Problem mit der richtigen Dosierung von Vitaminen, Calcium, Phosphor und anderen Nährstoffen. Wenigstens sind Schadstoffe nur in Spuren oder gar nicht zu finden. Wer seinen Hund mit Bio-Futter versorgt, muss mit Kosten von fünf Euro pro Tag rechnen.


Baumeister Schwarzspecht
fehlen die Bäume!

<center><b>Baumeister Schwarzspecht<br>fehlen die Bäume!

Deutsche Wildtier Stiftung: Wohnungsmangel im Wald macht Rote-Liste-Tiere obdachlos

ZEITPUNKT-MAGAZIN - In Deutschland wird zu wenig gebaut. Da sind sich die Experten der Immobilienbranche einig. Auch 2017 wird die niedrige Neubauquote zu einem verstärkten Mangel an Wohnraum führen; so die Prognose. Auch für Wildtiere ist das Wohnungsangebot nicht gerade üppig. Es gibt zwar keine Mieten, doch immer weniger geeignete Lebensräume machen den tierischen Wohnungssuchenden das Überleben schwer.


Orang-Utans: Waldmenschen im Babyglück

<center><b>Orang-Utans: Waldmenschen im Babyglück
Indonesien: Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und der WWF freuen sich über Nachwuchs bei seltenen Orang-Utans im gemeinsamen Projektgebiet. Wie kaum eine andere Art stehen Orang-Utans symbolisch für die Zerstörung der Natur in Südostasien.

Indonesien: Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und der WWF freuen sich über Nachwuchs bei seltenen Orang-Utans im gemeinsamen Projektgebiet.

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Wie kaum eine andere Art stehen Orang-Utans symbolisch für die Zerstörung der Natur in Südostasien. In nur zwei Jahrzehnten haben die rothaarigen Menschenaffen über die Hälfte ihres Lebensraumes verloren. Umso mehr freuen sich die Naturschützer von ZGF und WWF über die Geburt eines Orang-Utan-Mädchens in ihrem Projektgebiet am Rande des Nationalparks Bukit Tigapuluh in Indonesien.