Kirchentag 2019 in Dortmund: Keine Plattform für AfD zur aktiven Teilnahme

<center><b>Kirchentag 2019 in Dortmund: Keine Plattform für AfD zur aktiven Teilnahme

Kommentar von Max Maschmann
(Neue Westfälische)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Mit ihrer Entscheidung, den Rechtspopulisten von der AfD auf dem Kirchentag 2019 in Dortmund keine Plattform zur aktiven Teilnahme bieten zu wollen, hat die Evangelische Kirche von Westfalen Haltung bewiesen. Wie ernst es dem Veranstalter damit ist, dokumentiert der Auftritt von Hans Leyendecker in Bielefeld. "Wir laden keine Hetzer und Rassisten ein", sagte der Journalist und Kirchentagspräsident zuletzt. Das ist vor dem Hintergrund der just in Bielefeld zu Ende gegangenen Landessynode nur konsequent.


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Migrationsforscher Pott kritisiert Bundesregierung für schlechte Kommunikation

<center><b>Migrationsforscher Pott kritisiert Bundesregierung für schlechte Kommunikation
Prof. Dr. Andreas Pott

Osnabrücker Institutsleiter:
UN-Migrationspakt Beleg dafür, wie angstbesetzt das Thema Migration

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Migrationsforscher Andreas Pott von der Universität Osnabrück kritisiert die Bundesregierung für die schlechte Kommunikation in der Migrationspolitik. "Die Debatte um den UN-Migrationspakt ist ein Beleg dafür, wie angstbesetzt das Thema Migration ist. Daran hat die Politik einen erheblichen Anteil. Die Debatte um den Migrationspakt fügt sich ein in eine Kette verspäteter Kommunikation", sagte der Direktor des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". 


SPD, Hartz IV und Arbeit als Fetisch:
Zu viel zum Sterben

<center><b>SPD, Hartz IV und Arbeit als Fetisch:<br>Zu viel zum Sterben

Kommentar: »neues deutschland«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Überleben kann man mit Hartz IV vielleicht, leben nicht. Es muss abgeschafft werden, keine Frage. Wie Andrea Nahles am Freitag in der »FAZ« andeutete, begreift das selbst die dahinsiechende SPD nun endgültig. Das gibt der Partei, die auf eine 100-jährige Tradition des Verrats an den unteren Klassen zurückblicken kann, plötzlich Hoffnung.


Angela Merkels entwertete Geste

<center><b>Angela Merkels entwertete Geste

ZEITPUNKT-MAGAZIN - (Frankfurter Rundschau) Angela Merkel hat mit ihrem Besuch in Chemnitz die demokratischen Kräfte in der sächsischen Stadt unterstützt und sich klar gegen Rechtspopulisten und Neonazis gestellt sowie die Übergriffe auf Minderheiten nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes, mutmaßlich durch Asylbewerber, erneut verurteilt. Für diese richtige und leider notwendige Botschaft hat sie sich nicht durch die erwartbaren Anfeindungen von rechts abschrecken lassen. 



Statement des Sohns von Dieter Hanitzsch, Stefan Hanitzsch: »In eigener Sache«

<center><b>Statement des Sohns von Dieter Hanitzsch, Stefan Hanitzsch: »In eigener Sache«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die Chefredaktion der »Süddeutschen Zeitung« hat am Dienstag meinen Vater entlassen, fristlos, und ohne, dass er sich je etwas zuschulden kommen hat lassen, seit er 1959 anfing, für dieses Blatt zu zeichnen. Die Zeichnung, die nun zur unmittelbaren Kündigung führte, ist sicher streitbar und man darf den Urheber dafür genauso hart kritisieren, wie der das mit dem »Opfer« der Karikatur tut, dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu.


Verpasste Chance: Angela Merkels Rede in Aachen war enttäuschend

<center><b>Verpasste Chance: Angela Merkels Rede in Aachen war enttäuschend
Screenshot

Kommentar von Bernd Mathieu
(Aachener Zeitung)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Aachen und die europäische Welt erwarteten von der Bundeskanzlerin eine Mut machende, aufrüttelnde, in die Zukunft weisende Rede. Aber Merkel verweigerte die Antwort auf Emmanuel Macrons Visionen und Ideen für die Erneuerung Europas. Sie kündigte deutsch-französische Vorschläge für Juni an. Damit war die Chance vertan, schon beim Karlspreis eine gemeinsame Botschaft mit Macron zu verkünden und endlich ein Signal zu setzen, dass Deutschland an seiner Seite ist.


Der Fußball belügt sich in Sachen Doping

<center><b>Der Fußball belügt sich in Sachen Doping
Müller-Wohlfahrt (screenshot)

Kommentar von Stefan Klüttermann
(Rheinische Post)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Es nötigt einem fast schon Respekt ab, wie Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ohne zu lachen behauptet, Doping bringe im Fußball nichts. Obwohl: Am Ende glaubt der Arzt des FC Bayern und der Nationalmannschaft das sogar wirklich. So abwegig ist das nicht. Viele Verantwortliche scheinen tatsächlich überzeugt zu sein, dass ihr Sport in einem Meer voller dopinganfälliger Sportarten eine Insel des sauberen Wettkampfes ist.


Seehofers Kalkül geht auf: Das macht Krach!

<center><b>Seehofers Kalkül geht auf: Das macht Krach!

Kommentar zu Seehofers Islamkritik vom »Westfalen-Blatt«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Horst Seehofer startet den vermeintlichen Aufbruch der Großen Koalition in die Zukunft mit einer überflüssigen Reise in die Vergangenheit. Sein Satz »Der Islam gehört nicht zu Deutschland« nimmt Christian Wulffs Rede auf und verkehrt die Botschaft des damaligen Bundespräsidenten in ihr Gegenteil. Und sein Kalkül geht auf: Das macht Krach. Folgerichtig lässt der Konter von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht lange auf sich warten. CDU und CSU in herzlicher Abneigung vereint - das hatten wir doch alles schon. Konstruktiv aber ist das Ganze nicht. Dazu ist Seehofers Einlassung viel zu undifferenziert. Sie bringt die dringend notwendige Debatte über Integrationsversäumnisse keinen Millimeter voran.


Der Frauentag am 8. März im Jubiläumsjahr: »100 Jahre Frauenwahlrecht«

<center><b>Der Frauentag am 8. März im Jubiläumsjahr: »100 Jahre Frauenwahlrecht«

Gastbeitrag von Cansel Kiziltepe, Berliner Bundestagsabgeordnete (SPD)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der diesjährige Frauentag am 8. März findet in einem besonderen Jahr statt. In Deutschland erhielten Frauen vor 100 Jahren, am 12. November 1918, das aktive und passive Wahlrecht.
Ein Grund für mich zum Feiern und würdigen Erinnern!
Das Frauenwahlrecht ist ein bedeutender Meilenstein für die Gleichberechtigung von Frauen. Generationen hatten dafür gekämpft. Die SPD forderte in ihrem Programm bereits im Jahr 1891 das Frauenwahlrecht.


Holocaust-Gedenktag: Präsident Juncker verurteilt Antisemitismus und Rassismus

<center><b>Holocaust-Gedenktag: Präsident Juncker verurteilt Antisemitismus und Rassismus
screenshot

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar zum Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus aufgerufen. »Dieser Tag sollte uns daran erinnern, wachsam gegenüber Hass, Diskriminierung und Entmenschlichung zu sein. An diesem Tag sollten wir jenen entgegentreten, die Lügen über unsere Geschichte verbreiten und den Holocaust anzweifeln oder seine grundlegende Bedeutung für das Europa von heute leugnen«, so Präsident Juncker.


»Menschenrechte, die die Würde und Rechte eines jeden Menschen schützen«

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte

ZEITPUNKT-MAGAZIN - »Dieser Tag mahnt uns, dass wir Antisemitismus und jeder Form von rassistischer Diskriminierung entschieden entgegentreten müssen. Vorurteile und Hass sind der Nährboden für Ausgrenzung und Gewalt. Sie verlangen die gemeinsame Anstrengung aller staatlicher Stellen, der Medien und der Zivilgesellschaft - auch und gerade noch heute.


Geduld gehört zur Demokratie

<center><b>Geduld gehört zur Demokratie
Jost Lübben

Kommentar von Jost Lübben (Westfalenpost) zum Scheitern der Jamaika-Sondierungen

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Es gibt Tage, da ist die Suche nach dem Spielverderber nicht besonders schwer. Gestern war ein solcher Tag. FDP-Chef Christian Lindner hat sich ziemlich viel Mühe gegeben, in dieser Frage die gesamte Polit-Konkurrenz weit hinter sich zu lassen. Die FDP hat es abgelehnt, Verantwortung zu übernehmen. Das ist zwar keine Katastrophe für unser Land, aber auch kleine Kleinigkeit. Zu Panik allerdings besteht überhaupt kein Anlass.


Kommentar »neues deutschland«:
Zur Bild-Zeitung: Jamaika mit der AfD

<center><b>Kommentar »neues deutschland«:<br>Zur Bild-Zeitung: Jamaika mit der AfD

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Als die Bundesregierung 2015 die Grenzen öffnen ließ, um Armuts- und Kriegsflüchtlingen die Einreise nach Deutschland zu ermöglichen, titelte ein deutsches Boulevard-Blatt: »BILD heißt Flüchtlinge willkommen!« Knapp zwei Jahre später startete nun das gleiche Blatt, das eine Zeitung zu nennen der journalistische Anstand verbietet, eine andere Kampagne: »Abschiebe-Versagen - Frau Merkel, erklären Sie die Abschiebung von ausreisepflichtigen Kriminellen jetzt zur Chefsache!«.


Updaten-Kommentar zur WLAN-Sicherheit

<center><b>Updaten-Kommentar zur WLAN-Sicherheit

Von Lars Hennemann (Allg. Zeitung Mainz)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Das Leben wird zum Update. Nichts ist mehr endgültig gesichert. Das war schon vor den jüngsten Erkenntnissen zu Löchern in WLAN-Netzen so. Deshalb muss man jetzt nicht in rückwärtsgewandte Tiraden verfallen. Früher war längst nicht alles besser. Was aber neu ist: die Dimension des Updates, die uns abverlangt wird, wollen wir - bis zur nächsten grundstürzenden Erkenntnis - so etwas wie Selbstbestimmtheit im digitalen Leben behalten.


Zum Wahlkampf in Deutschland

<center><b>Zum Wahlkampf in Deutschland
Claudia Bockholt

Kommentar von Claudia Bockholt
(Mittelbayerische Zeitung)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - »Bitte geht trotzdem wählen« twittert eine junge Berlinerin fast flehentlich, als das große TV-Duell vorüber ist. Statt eines großen Showdowns politischer Kontrahenten erlebten gut 16 Millionen Fernsehzuschauer ein einträchtiges Duo, das man sich auch gut beim gemeinsamen Kartoffelsuppelöffeln am Holztisch in der Uckermark vorstellen kann. Mit den Spitzenpolitikern einer GroKo, die sich im Geiste bereits auf eine weitere gemeinsame Legislaturperiode einstimmen, ist kein feuriger Wahlkampf zu machen.


Angela Merkel:
Warum machst Du um mich einen Bogen?

<CENTER><B>Angela Merkel:<br>Warum machst Du um mich einen Bogen?
Bild: p-df

Kommentar von Thomas Geisler

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Liebe Frau Bundeskanzlerinwo bist Du? Vor vier Jahren hast Du mich einmal am Bodensee besucht und Dich ganz interessiert gezeigt. Du hast Dir meine elektronische Unterstützung ausgiebig erklären lassen und meine diversen Neuheiten angesehen. Das hat mich wirklich gefreut. Meine Fans haben Dir einen roten Teppich ausgerollt und alles dafür getan, dass es Dir gut geht. Damals war Wahlkampf und ich war ein tolles Thema. Attraktiv, modisch, dynamisch, für junge Leute und dabei dank E-Motor eine aufregend neue Form der Mobilität. Ein Zeichen für die Verkehrswende, endlich wieder weg vom Auto.


Frechheit siegt?
Donald Trump und James Comey

<center><b>Frechheit siegt?<br>Donald Trump und James Comey

Kommentar von Friedrich Roeingh
(Allg. Zeitung Mainz)

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Donald Trumps Verteidigungs-strategien sind ebenso frech wie seine Attacken. Die größte Belastung seiner so kurzen Amtszeit deutet er mal eben in eine Entlastung um: Der von ihm geschasste FBI-Präsident James Comey habe bestätigt, gegen ihn selbst werde in der Russland-Affäre nicht ermittelt, jubelt er. Das hatte nur nie zuvor jemand behauptet. Comeys Anhörung vor dem US-Kongress hat dagegen gezeigt, dass dieser Präsident die Unabhängigkeit der Justiz mit Füßen tritt.