Rauchverbot am Strand ist kein Reisemangel
Geschrieben von Zeitpunkt am 24. März 2017 um 10:24:32

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Ein staatlich verordnetes Rauchverbot am Strand ist laut einem aktuellen Urteil kein Reisemangel. Damit scheiterte der Versuch eines Klägers, seine Reisekosten zu reduzieren. Ein Urlauber kann nicht wegen eines staatlichen Rauchverbots am Strand den Reisepreis mindern. Es handelt sich nicht um einen Reisemangel, entschied das Amtsgericht Hannover. Über das Urteil berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift »ReiseRecht aktuell«.


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ZEITPUNKT-MAGAZIN – Ein staatlich verordnetes Rauchverbot am Strand ist laut einem aktuellen Urteil kein Reisemangel. Damit scheiterte der Versuch eines Klägers, seine Reisekosten zu reduzieren. Ein Urlauber kann nicht wegen eines staatlichen Rauchverbots am Strand den Reisepreis mindern. Es handelt sich nicht um einen Reisemangel, entschied das Amtsgericht Hannover. Über das Urteil berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift »ReiseRecht aktuell«.

Rauchverbot ist allgemeines Lebensrisiko
In dem verhandelten Fall (Az.: 567 C 9814/15) ging es um einen Jamaika-Urlaub. Als der Kläger seinen Urlaub buchte, gab es an den Stränden dort noch kein Rauchverbot - bei Reisebeginn schon. Doch das gesetzliche Verbot zähle zum allgemeinen Lebensrisiko, so das Gericht.

Rauchverbot auf Hotelgelände auch kein Reisemangel
Auch das Rauchverbot auf dem Gelände des Hotels stellte keinen Reisemangel dar. Dies wäre nur dann der Fall gewesen, wenn das Rauchen auf dem gesamten Hotelgelände verboten wäre. Doch es gab ausgewiesene Raucherbereiche. Außerdem wurde dem Kläger der Umzug in ein Zimmer mit Raucherbalkon angeboten.