Thailand: Eindrucksvolles Naturschauspiel beim »Miracle Phanom Rung Festival«
Geschrieben von Zeitpunkt am 04. April 2017 um 12:08:53

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Eine echte »Sonnensensation« können Besucher im historischen Park Phanom Rung, etwa 50 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Buri Ram im Nordosten Thailands bestaunen, denn hier sorgt eines der beeindruckendsten sakralen Baudenkmäler des Khmer-Volkes jedes Jahr für ein spektakuläres Naturschauspiel. Ob von den damaligen Bauherren so beabsichtigt, ist bis heute unklar, doch die lokale Bevölkerung glaubt an ein Wunder, wenn die in Ost-West-Richtung erbaute Tempelanlage erstrahlt; dann scheint die Sonne für wenige Minuten durch alle 15 Torbögen des Tempels.


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ZEITPUNKT-MAGAZIN – Eine echte »Sonnensensation« können Besucher im historischen Park Phanom Rung, etwa 50 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Buri Ram im Nordosten Thailands bestaunen, denn hier sorgt eines der beeindruckendsten sakralen Baudenkmäler des Khmer-Volkes jedes Jahr für ein spektakuläres Naturschauspiel.

Ob von den damaligen Bauherren so beabsichtigt, ist bis heute unklar, doch die lokale Bevölkerung glaubt an ein Wunder, wenn die in Ost-West-Richtung erbaute Tempelanlage erstrahlt; dann scheint die Sonne für wenige Minuten durch alle 15 Torbögen des Tempels. Um dieses eindrucksvolle Naturschauspiel zu feiern, findet auch in diesem Jahr im Phaon Rund Historical Park vom 1. bis zum 30. April das »Miracle Phanom Rung Festival« statt. Den ganzen Monat über warten Licht- und Soundshows sowie ein Retromarkt mit vielen regionalen Produkten auf interessierte Besucher.
 
Doch nicht nur wegen seines astronomischen Sonnenschauspiels ist ein Besuch des Sandsteintempels bei Surin lohnenswert. Er steht auf einem erloschenen Vulkanberg in 381 Metern Höhe und gilt als zentrales Heiligtum. Frühe Inschriften aus dem siebten oder achten Jahrhundert deuten darauf hin, dass hier ein früher Tempel aus der Chenla-Periode stand. Auch sind die Steinmetzarbeiten und Inschriften sowie die »Elephant Hall" von Phanom Rung besonders sehenswert. Wie bei anderen Tempeln auf Bergspitzen wurde auch hier die Architektur an die natürlichen Gegebenheiten angepasst.
 
Seinerzeit war der Phanom Rung über eine durch den Dschungel führende Straße mit der Tempelstadt Angkor Wat im heutigen Kambodscha verbunden. Ein 160 Meter langer Fußweg, der sogenannte Königsweg, und eine schier endlos erscheinende, von Säulen gesäumte Treppe führen hinauf zur Tempelanlage. Das absolute Highlight bleibt jedoch, wenn die Sonne durch die gesamte Anlage scheint – und das nicht nur im Frühling, sondern viermal im Jahr; Anfang März und im Oktober kann man hier den orange-roten Sonnenuntergang beobachten, Anfang April und September die aufgehende Sonne.
 
Die Tempelanlage ist täglich von 08.00 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 150 Baht. Die Anreise empfiehlt sich von Bangkok aus per Flugzeug nach Buriram und dann weiter mit dem Bus nach Prakonchai oder Ban Tak.