Flughafen Frankfurt:
Anwohner flüchten vor Fluglärm

Flughafen Frankfurt:Anwohner flüchten vor Fluglärm

ZEITPUNKT - Seitdem im Oktober 2011 die neue Nordwest-Landebahn am Frankfurter Flughafen eröffnet wurde, kauft Fraport Immobilien in den neuen Einflugschneisen, vor allem in Flörsheim, auf. Hausbesitzer, die ihre Immobilie vor dem dem 10. Juni 2002 gekauft haben, erhalten das Verkaufsrecht. Danach sei der Bau der neuen Landebahn vorhersehbar gewesen.

Pro Immobilie investiert Fraport im Durchschnitt 200 000 Euro. So könne jeder Eigentümer, dessen Immobilie die von Fraport gegebenen Voraussetzungen erfülle, sein Haus oder seine Wohnung an den Flughafenbetreiber verkaufen. Das Budget des sogenannten „Casa-Programms“ habe keine festgelegte Obergrenze. Wenn der Topf einmal leer sei, dann sei er eben leer, wird Fraport-Sprecher Dieter Hulick zitiert.

Etwa jeder fünfte Eigentümer jedoch zieht als Mieter in seine verkaufte Immobilie ein, die anderen werden neu bezogen. Gehandelt werde laut Fraport mit den Immobilien nicht, sie blieben im Bestand. Bisher sollen rund 26 Millionen Euro für Häuser und Wohnungen ausgegeben worden sein. JR

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