Hofreiter: Schulze-Plan zu Plastikmüll-Vermeidung »für die Tonne«

<center><b>Hofreiter: Schulze-Plan zu Plastikmüll-Vermeidung »für die Tonne«
Anton Hofreiter (Grüne)

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat den Vorstoß von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zur Vermeidung von Plastikmüll scharf kritisiert: "Schulzes Fünf-Punkte-Plan ist ein Plan für die Tonne. Anstatt selbst zu handeln, schiebt die Umweltministerin die Verantwortung der Industrie und dem Handel zu", sagte Hofreiter der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Damit macht sie den Bock zum Gärtner." Um die "Plastikflut" zu reduzieren, brauche es "keine freiwilligen Selbstverpflichtungen der Industrie, sondern verbindliche Abfallreduktionsziele unterfüttert mit konkreten Maßnahmen", sagte der Grünen-Politiker.


So viel verdienen Merkel & Co.
im Vergleich zum Volk

<center><b>So viel verdienen Merkel & Co.<br>im Vergleich zum Volk
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ZEITPUNKT-MAGAZIN – Mit einem jährlichen Gehalt von rund 333.500 Euro verdient Kanzlerin Angela Merkel das Siebenfache des deutschen Durchschnittsbürgers. Südafrikas Präsident bezieht hingegen gleich das 19-Fache eines Durchschnittsbürgers in seinem Land, Singapurs Premier das 18-Fache. US-Präsident Donald Trump schafft es hingegen nicht einmal in die Top Ten der Polit-Gagenkaiser. Das geht aus einer Analyse der Jobsuchmaschine Adzuna hervor, die die Jahresgehälter von Vertretern aus 45 Nationen mit dem Durchschnittseinkommen der Bevölkerung verglichen hat.


Laumann (CDU) spricht sich für
25 Prozent mehr Rente für Empfänger von Grundsicherung im Alter aus

<center><b>Laumann (CDU) spricht sich für<br>25 Prozent mehr Rente für Empfänger von Grundsicherung im Alter aus
Karl-Josef Laumann

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Karl-Josef Laumann, hat sich für einen Rentenzuschlag von 25 Prozent für Empfänger von Grundsicherung im Alter ausgesprochen. "Wir müssen die Rente leistungsgerechter machen. Mit sinkendem Rentenniveau und steigenden Mietpreisen wird in Zukunft die Zahl der Menschen wachsen, deren Rente unterhalb der Grundsicherung liegt. Es darf nicht sein, dass diese Menschen nur noch eine Grundrente als Einheitsrente bekommen", sagte Laumann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch).


Machtkampf in der BW-SPD:
Hilde Mattheis greift Castellucci scharf an

<center><b>Machtkampf in der BW-SPD:<br>Hilde Mattheis greift Castellucci scharf an
Hilde Mattheis

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die baden-württembergische SPD-Vize Hilde Mattheis hat mit scharfer Kritik auf die Ankündigung des stellvertretenden Vorsitzenden Lars Castellucci reagiert, trotz seiner Niederlage beim Mitgliedervotum für den Landesvorsitz kandidieren zu wollen. "Das hat mit Demokratieverständnis wenig zu tun, denn 51,8 Prozent der Mitglieder wollten Castellucci nicht", sagte sie der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Mittwochausgabe)


Kramp-Karrenbauer so stark wie Merkel -
Merz würde gegen Scholz verlieren -
Spahn derzeit chancenlos -
AfD nur noch bei 12 Prozent

<center><b>Kramp-Karrenbauer so stark wie Merkel -<br>Merz würde gegen Scholz verlieren -<br>Spahn derzeit chancenlos -<br>AfD nur noch bei 12 Prozent

Merz kommt bei jungen Wählern nicht an

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Für den Erfolg der Parteien sind die jeweiligen Spitzenkandidaten von entscheidender Bedeutung. Im RTL/n-tv-Trendbarometer dieser Woche liegen zwei Frauen bei der "Kanzlerfrage" mit Abstand an der Spitze: Die meisten Deutschen würden sich im Fall einer Direktwahl immer noch für Angela Merkel entscheiden, gleichauf mit Annegret Kramp-Karrenbauer, ihrer Nachfolge-Kandidatin für den CDU-Vorsitz. Von den weiteren CDU-Kandidaten landet Friedrich Merz mit deutlich geringerem Zuspruch auf Platz 3, weit abgeschlagen ist Jens Spahn. 


ARD-DeutschlandTrend: SPD im Rekordtief; Grüne gewinnen deutlich

<center><b>ARD-DeutschlandTrend: SPD im Rekordtief; Grüne gewinnen deutlich

ZEITPUNKT-MAGAZIN In der Sonntagsfrage bleiben die Regierungsparteien bei den niedrigsten Werten, die im ARD-DeutschlandTrend jemals für sie gemessen wurden. Die Union bleibt im Vergleich zum Vormonat stabil und kommt auf 26 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 14 Prozent (Der gleiche Wert wurde im DeutschlandTrend für das Morgenmagazin Mitte Oktober gemessen). Die AfD verliert 2 Punkte und erreicht 14 Prozent. Die FDP kommt auf 8 Prozent (-2), die Linke auf 9 Prozent (-1). Die Grünen legen um 6 Punkte auf 23 Prozent zu. 


Norbert Blüm über Jens Spahn:
»Politiker sollten sich vor hohen Staatsämtern im Leben bewährt haben.«

Interview im Experten-Podcast "Fragen wir doch!"

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Bundesminister a.D. Norbert Blüm hält nichts von Jens Spahn und Friedrich Merz als CDU-Parteichef. In einem Interview mit Deutschlands Experten-Podcast "Fragen wir doch!" für 105'5 Spreeradio sagt Blüm, der seit 1950 CDU-Mitglied ist und 16 Jahre Bundesminister war: "Ich halte die Professionalisierung der Politik von der Universitätsbank auf die Parlamentsbank für einen Lebensverlust von Politik."


»Die Linke«: Diesel-Chaostage in der Groko

<center><b>»Die Linke«: Diesel-Chaostage in der Groko
Bernd Riexinger

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Während sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verkehrsminister Andreas Scheuer weiter schützend vor die Autoindustrie stellen, haben Umweltministerin Svenja Schulze und das Umweltbundesamt nach der EU-Klage wegen Luftverschmutzung die Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge gefordert. Das Kraftfahrt-Bundesamt ruft zudem 60.000 Geländewagen von Porsche wegen Abgasbetrug zurück. Dazu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei »Die Linke«:


Über 70 Berliner Clubs haben sich zusammengetan, um die AfD wegzubassen

<center><b>Über 70 Berliner Clubs haben sich zusammengetan, um die AfD wegzubassen

Die rechtspopulistische AfD plant am 27. Mai einen Aufmarsch durch Berlin. Dagegen formiert sich Widerstand. Die Clubszene etwa ruft zu einer riesigen Party in Mitte auf!

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die Clubdichte in Berlin ist riesig, Tausende feiern hier jede Woche ausgelassen. Nun haben sich über 70 Clubs zusammengeschlossen, um am 27. Mai einmal nicht um Besucher*innen zu konkurrieren – sondern sich gemeinsam der AfD in den Weg zu stellen. Die rechtspopulistische Partei plant an diesem Tag gemeinsam mit der sogenannten Pegida einen großen Aufmarsch durch die Stadt. Dagegen formiert sich derzeit ein breiter Widerstand. Verschiedene Organisationen etwa rufen zu großen Gegendemonstrationen auf. Der Plan hat sich mittlerweile aus den politisch linken Kreisen heraus auch in die Feierszene durchgesprochen.


Hartz-IV-Debatte: Caritas und Diakonie fordern andere Berechnung und höhere Sätze

<center><b>Hartz-IV-Debatte: Caritas und Diakonie fordern andere Berechnung und höhere Sätze

Diakonie-Präsident Lilie: Verweigerung von Einzelansprüchen ist willkürlich und unsachgemäß

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Nach Kritik an der Berechnung der Hartz-IV-Sätze durch die Bundesregierung haben der Deutsche Caritasverband und die evangelische Diakonie eine andere Berechnungsmethode verlangt und fordern deutlich höhere Sätze. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) sagte Caritas-Präsident Peter Neher: "Wir fordern, die verdeckt Armen aus der Referenzgruppe heraus zu rechnen." Nur so ergebe sich ein realistisches Bild des tatsächlichen Bedarfs von Hartz-IV-Empfängern. Auch die Absenkung der Referenzgruppe auf die unteren 15 Prozent der Haushalte mit niedrigem Einkommen kritisierte Neher als "nicht nachvollziehbar".


Wagenknecht wehrt sich gegen Vorwurf, »AfD-nah« zu sein

<center><b>Wagenknecht wehrt sich gegen Vorwurf, »AfD-nah« zu sein

Linksfraktionschefin verteidigt Position zu Zuwanderung: »Das hat mit Nationalismus nichts zu tun«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht bringt sich mit klaren Ansagen an ihre Kritiker für den Parteitag der Linken in Leipzig (8. bis 10. Juni) in Position. Im Interview mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Samstag) mahnte Wagenknecht ihre Partei, nicht den Rückhalt bei den Menschen zu verlieren, »denen es nicht gut geht«. Sie nannte »Menschen in prekärer Beschäftigung, Menschen, die mit schlechten Chancen ins Leben starten, weil sie aus einem armen Elternhaus kommen« sowie Rentnerinnen und Rentner.


... und die SPD ist dabei: Bundesregierung spart jährlich 25 Milliarden durch Herunterrechnen der Hartz IV-Sätze

<center><b>... und die SPD ist dabei: Bundesregierung spart jährlich 25 Milliarden durch Herunterrechnen der Hartz IV-Sätze

Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren den Regelsatz für Hartz IV-Empfänger systematisch nach unten gerechnet – mit weitreichenden Folgen auch für Rentner und Einkommenssteuerzahler. Nach Berechnungen des ARD-Politmagazins »Monitor« spart sie damit insgesamt 25 Milliarden Euro pro Jahr.

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Regelsatz für erwachsene Hartz IV-Empfänger beträgt 416 Euro im Monat. Ein Betrag, der den wenigsten Empfängern auch »ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben« ermöglicht, wie es das Bundesverfassungsgericht eigentlich fordert. »Das ist mit den Regelsätzen, die wir jetzt haben, mit Sicherheit nicht mehr der Fall«, kritisiert der ehemalige Vorsitzende am Landessozialgericht Hessen, Jürgen Borchert, die Höhe des Regelsatzes. Viele Sozialexperten in Deutschland sehen das genauso.


DGB-Kongress eröffnet: »Wir haben viele Gründe, ordentlich zuzupacken. Wir machen uns an die Arbeit!«

<center><b>DGB-Kongress eröffnet: »Wir haben viele Gründe, ordentlich zuzupacken. Wir machen uns an die Arbeit!«
Reiner Hoffmann

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hat den 21. Ordentlichen Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes eröffnet. An dem fünftägigen Kongress nehmen 400 Delegierte aus den acht Mitgliedsgewerkschaften teil, sowie zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland. Die Delegierten werden in den kommenden Tagen über rund 80 Anträge debattieren und die politischen Leitlinien des DGBs der nächsten vier Jahren entscheiden.


Anton Hofreiter: »Abrüsten statt aufrüsten!«

<center><b>Anton Hofreiter: »Abrüsten statt aufrüsten!«

Anton Hofreiter, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, unterstützt den Aufruf »abrüsten statt abrüsten« und fordert zur atomaren Abrüstung auf

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Vor 58 Jahren, 1960, begann die Tradition der Ostermärsche in der Bundesrepublik. Seither gingen jährlich viele tausend Menschen auf die Straßen, um gegen die Wiederbewaffnung und für eine atomwaffenfreie Welt zu demonstrieren. Ihren Höhepunkt erlebte die Friedensbewegung in den 80er-Jahren. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie ich als Dreizehnjähriger die Bilder von den Protesten bei Mutlangen gegen die Stationierung der Pershing-II-Raketen bestaunte.


1. Mai: Mehr Gerechtigkeit und faire Löhne

<center><b>1. Mai: Mehr Gerechtigkeit und faire Löhne

Zum 1. Mai erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik

ZEITPUNKT-MAGAZIN -„Die Grünen machen den Tag der Arbeit zum Tag für mehr Gerechtigkeit. Denn auf unserem Arbeitsmarkt geht es alles andere als gerecht zu. Zwar sinkt die Arbeitslosigkeit, aber die Armut vieler Erwerbstätiger bleibt bestehen. 1,16 Millionen Menschen arbeiten und müssen ihren Lohn trotzdem im Jobcenter aufstocken, um über die Runden zu kommen.


Urteil gegen Cumhuriyet-Mitarbeiter ein Schlag gegen die Pressefreiheit

<center><b>Urteil gegen Cumhuriyet-Mitarbeiter ein Schlag gegen die Pressefreiheit

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über das Urteil gegen 14 Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung Cumhuriyet. Ein Gericht im Hochsicherheitsgefängnis Silivri nahe Istanbul verhängte gegen sie am Mittwochabend mehrjährige Haftstrafen. Bis zu einem Urteil im Berufungsverfahrens bleiben die Mitarbeiter auf freiem Fuß, sie dürfen die Türkei jedoch nicht verlassen.


Niedersachsens Datenschutzbeauftragte kritisiert Gesetzentwurf zum Datenschutz als »nicht hinnehmbar«

<center><b>Niedersachsens Datenschutzbeauftragte kritisiert Gesetzentwurf zum Datenschutz als »nicht hinnehmbar«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Niedersachsens Datenschutz-beauftragte Barbara Thiel hat die geplante Novelle des niedersächsischen Datenschutzrechts scharf kritisiert. Das berichtet die »Neue Osnabrücker Zeitung« (Freitag) unter Berufung auf eine dem Blatt vorliegende Stellungnahme Thiels. Der aktuelle Gesetzentwurf sei »an vielen Stellen noch weiter bearbeitungsbedürftig« und bleibe »teilweise hinter dem bisherigen Datenschutzniveau« zurück, kritisiert Thiel in dem 47-seitigen Schreiben.


EU-Mittel für Sachsen-Anhalt weiter gesperrt - Schwerer Verdacht: EU-Geld möglicherweise nach politischen Kriterien verteilt

<center><b>EU-Mittel für Sachsen-Anhalt weiter gesperrt - Schwerer Verdacht: EU-Geld möglicherweise nach politischen Kriterien verteilt

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Sachsen-Anhalt ist mit dem Versuch gescheitert, die Sperrung wichtiger Fördermittel der EU aufzuheben. Seit zwei Monaten bereits dürfen das Wissenschafts- und das Umweltministerium für wichtige Projekte kein Geld mehr aus dem Fonds für Regionalentwicklung (Efre) abrufen. Brüssel verdächtigt die Ressorts, EU-Geld möglicherweise nach politischen Kriterien zu verteilen, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe).