Unglaubliche Smogwolke bedeckt ganz Norditalien und Sarajevo

<center><b>Unglaubliche Smogwolke bedeckt ganz Norditalien und Sarajevo

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Norditalien liegt unter einer riesigen grauen Schmutzwolke. Zuerst die vielen Feuerwerke an Silvester, dann das schöne Wetter, all das treibt die Feinstaubwerte in die Höhe. Smogalarm im Piemont, der Lombardei, im Veneto und in Emilia Romagna. Anti-Smogmaßnahmen werden von den Behörden angeordnet. So dürfen Dieselautos nur begrenzt oder gar nicht fahren. In großen Städten wie Turin und Mailand wird das Fahrtempo heruntergesetzt.


Insektenatlas:
Globales Insektensterben muss mit nachhaltiger Agrarpolitik verhindert werden

<center><b>Insektenatlas:<br>Globales Insektensterben muss mit nachhaltiger Agrarpolitik verhindert werden
Bild: BUND

BUND und Heinrich-Böll-Stiftung: Insektenatlas - Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft

ZEITPUNKT-MAGAZIN – 75 Prozent unserer wichtigsten Kulturpflanzen sind von der Bestäubungsleistung von Insekten abhängig. Doch global verzeichnen Insektenpopulationen dramatische Rückgänge. So sind etwa bei der Hälfte der 561 Wildbienenarten in Deutschland die Populationen rückgängig.


Risiko Lawinen - Klimawandel in den Alpen

<center><b>Risiko Lawinen - Klimawandel in den Alpen
© ZDF - Foto: Paul Pflüger

»planet e.« im ZDF am Sonntag, 5. Januar 2020, 14.00 Uhr

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Lawinenabgänge in den Alpen mit tödlichen Folgen sind aus aktuellem Anlass erneut Nachrichtenthema. Wie verändert der Klimawandel das Lawinenrisiko? Werden es mehr? Sind sie gefährlicher, unvorhersehbarer? Wissenschaftler und Experten stehen vor einer neuen Herausforderung, um Leben zu schützen. Noch liefert die Forschung keine eindeutigen Ergebnisse, doch klar ist: Werden Lawinen unvorhersehbarer, steigen Gefahren-Risiko und Zahl der Opfer.


Wetterextreme forderten bereits mehr als 1200 Menschenleben in Teilen Afrikas

<center><b>Wetterextreme forderten bereits mehr als 1200 Menschenleben in Teilen Afrikas
Somalia: Familie vor ihrem Zelt in einem Lager für Menschen, die von den Überschwemmungen geflüchtet sind. Foto: Mohamed Osman

Save the Children analysiert Auswirkungen des Klimawandels

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Aktuelle Analysen von Save the Children belegen, dass sich 2019 im östlichen und südlichen Afrika durch die Klimakrise für 33 Millionen Menschen die Ernährungslage dramatisch verschlechtert hat. Die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürren und Wirbelstürme haben maßgeblich diese lebensbedrohende Situation verursacht und in der Region bereits 1200 Menschenleben gefordert.


Klimaschutz muss sozial gerecht werden - Breites Bündnis unterstützt
Fridays for Future bei Klimastreik am 29.11.

<center><b>Klimaschutz muss sozial gerecht werden - Breites Bündnis unterstützt<br>Fridays for Future bei Klimastreik am 29.11.

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Ein breites Bündnis aus Sozial-, Umwelt- und Klimaverbänden unterstützt im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP25 in Madrid den weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung. Am letzten Freitag im November finden allein in Deutschland in hunderten Städten, darunter in Berlin, Hamburg und Köln, große Demonstrationen statt. Das Bündnis teilt die Empörung der Schülerinnen und Schüler über das klimapolitische Versagen der Bundesregierung, die ein unwirksames und sozial ungerechtes "Klima-Päckchen" beschlossen hat. Dieses wird heute im Bundesrat behandelt.


Altgeräte aus Europa
illegal nach Afrika und Asien verschifft

<center><b>Altgeräte aus Europa<br>illegal nach Afrika und Asien verschifft

Neue Studie von Basel Action Network und Greenpeace zu globalem Elektroschrott 

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Europäischer Elektroschrott wird trotz internationaler Verbote in asiatische und afrikanische Länder exportiert. Dies zeigt eine neue Untersuchung des Basel Action Network (BAN), an der auch Greenpeace beteiligt ist. Mitarbeiter der Organisationen rüsteten in zehn EU-Ländern 314 alte LCD- und Röhrenmonitore, PC und Drucker mit GPS-Peilsendern aus. Nach der Basel Konvention gilt die ausgewählte Elektronik als gefährlicher Abfall, da sie Schadstoffe wie Quecksilber, Blei, Zinn und bromierte Flammschutzmittel enthält. 19 (6 Prozent) der 314 Geräte wurden exportiert, davon elf in afrikanische und asiatische Länder.


ARD/WDR-Magazin »Monitor«: Neue Studie spricht von rund 120.000 vorzeitigen Todesfällen durch Feinstaub in Deutschland

<center><b>ARD/WDR-Magazin »Monitor«: Neue Studie spricht von rund 120.000 vorzeitigen Todesfällen durch Feinstaub in Deutschland

Landwirtschaft gilt als Hauptverursacher

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Nach einer neuen, bisher unveröffentlichten Studie des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie gibt es durch Feinstaub weitaus mehr vorzeitige Todesfälle als bisher angenommen. Als Hauptverursacher des Problems benennt der Verfasser der Studie die Landwirtschaft. Darüber berichtet das ARD/WDR-Magazin »Monitor« (Donnerstag, 21:45 Uhr im Ersten), dem die Ergebnisse der Studie exklusiv vorliegen. Demnach sterben in Deutschland rund 120.000 Menschen pro Jahr vorzeitig durch Feinstaub, fast doppelt so viele wie bisher angenommen. Weltweit kommt die Studie auf rund neun Millionen vorzeitige Todesfälle.


Über 36.000 Menschen fordern in Köln und Berlin Schutz vor Klima-Desaster

<center><b>Über 36.000 Menschen fordern in Köln und Berlin Schutz vor Klima-Desaster

Doppel-Demo zum Klimaschutz:
Endspiel um unsere Zukunft

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Über 36.000 Menschen protestieren heute in Köln und Berlin trotz Kälte und Wind für einen engagierten Kohleausstieg und gegen das Versagen der Bundesregierung beim Klimaschutz. Kurz vor Beginn des Weltklimagipfels (COP24) im polnischen Katowice und vier Tage nach dem vernichtenden Klima-Zeugnis des UN-Umweltprogramms zeigten sich viele der Demonstrantinnen und Demonstranten entsetzt und enttäuscht über die Untätigkeit der Politik. Die Klimakrise sei längst bittere Realität.


Caritas international:
Klimawandel trifft vor allem die Ärmsten
Wetterbedingte Katastrophen nehmen zu

Stärkere Anstrengungen in der Vorsorge notwendig

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Deutlich stärkere Anstrengungen in der Katastrophenvorsorge fordert Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, angesichts der deutlichen Zunahme wetterbedingter Naturkatastrophen. Im Vorfeld des Klimagipfels in Kattowitz sagte Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes: "In unseren Hilfsprojekten erleben wir tagtäglich, dass vor allem diejenigen sterben, denen Wissen und Geld fehlen, um sich vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.



Fünf-Punkte-Plan gegen Plastikmüll von Umweltministerin Schulze ist ein Kniefall vor dem Handel und der Kunststoffindustrie

<center><b>Fünf-Punkte-Plan gegen Plastikmüll von Umweltministerin Schulze ist ein Kniefall vor dem Handel und der Kunststoffindustrie
(c) BMU/Sascha Hilgers

ZEITPUNKT-MAGAZIN - "Deutsche Umwelthilfe" fordert konsequente Abfallvermeidungspolitik statt freiwilliger Selbstverpflichtungen - Festlegung eines Abfallvermeidungsziels und von Wiederverwendungsquoten notwendig - Gesetzliche Mehrwegquote für Getränkeverpackungen von 70 Prozent muss umgesetzt werden - Einsatz von Kunststoff aus Neumaterial muss deutlich teurer werden - Standards zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen und der Einsatz von Recyclingmaterial müssen verpflichtend sein.


Rettungsschiff Aquarius:
Ärzte ohne Grenzen weist Vorwürfe der illegalen Müllentsorgung zurück

<center><b>Rettungsschiff Aquarius:<br>Ärzte ohne Grenzen weist Vorwürfe der illegalen Müllentsorgung zurück

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Wegen angeblicher Fehler bei der Entsorgung von Bordabfällen haben die italienischen Justizbehörden beantragt, das von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betriebene Rettungsschiff Aquarius zu beschlagnahmen. Ärzte ohne Grenzen verurteilt diese Entscheidung aufs Schärfste. Es handelt sich um eine unverhältnismäßige und unbegründete Maßnahme, die lediglich dazu dienen soll, lebensrettende Aktionen auf See weiter zu kriminalisieren. 


NABU fordert Kohle-Ausstieg und eine neue EU-Agrarpolitik

<center><b>NABU fordert Kohle-Ausstieg und eine neue EU-Agrarpolitik

Bundesvertreterversammlung tagte in Hamburg

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der NABU hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, den Klimaschutz national und international stärker voranzutreiben und sich endlich für eine andere EU-Agrarpolitik einzusetzen. Deutschland muss bei der UN-Klimakonferenz Anfang Dezember in Polen mit den Ergebnissen der Kohlekommission deutliche Signale setzen. Denn in Kattowitz wird nicht nur das Regelwerk des Pariser Klimaabkommens verhandelt, auch die nationalen Klimaschutz-Beiträge müssen noch deutlich gesteigert werden.


Zum Tag der Biologischen Vielfalt (22. Mai): WWF benennt die Top 5 der gefährdeten Weltnaturerbestätten

<center><b>Zum Tag der Biologischen Vielfalt (22. Mai): WWF benennt die Top 5 der gefährdeten Weltnaturerbestätten
Selous in Tansania

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die schönsten und artenreichsten Regionen unserer Erde sind in akuter Gefahr. Darauf weist der WWF anlässlich des Internationalen Tags der biologischen Vielfalt am Dienstag hin. So stehen zahlreiche Unesco-Weltnaturerbestätten, Rückzugsgebiete für seltene Tier- und Pflanzenarten, aktuell unter massivem Druck. "Wir bringen unsere Erde an den Rand der Erschöpfung. Selbst vor den wenigen verbliebenen Naturparadiesen machen wir keinen Halt, sondern holzen, verbrennen, wildern weiter", sagt Günter Mitlacher, Experte für internationale Biodiversitätspolitik beim WWF.


Schmutzkampagne der »Bild-Zeitung« gegen die »Deutsche Umwelthilfe«

<center><b>Schmutzkampagne der »Bild-Zeitung« gegen die »Deutsche Umwelthilfe«

»Deutsche Umwelthilfe« unterstützt seit 42 Jahren Umweltgruppen und Schulen bei ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Natur

ZEITPUNKT-MAGAZIN - »Deutsche Umwelthilfe« stellt Falschaussagen in der »Bild-Zeitung« über die Spendenaktion Haus- und Straßensammlung richtig - Über 70 Gruppen sammeln für eigene Projekte in drei Bundesländern - Sammlung dient nicht kommerziellen Zwecken und wurde nicht abgebrochen.


Neue Greenpeace-Studie: Wälder bergen ungenutztes Potential für den Klima- und Naturschutz

<center><b>Neue Greenpeace-Studie: Wälder bergen ungenutztes Potential für den Klima- und Naturschutz

Ökologischere Waldnutzung kann deutsche CO2-Bilanz verbessern

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Wälder in Deutschland können maßgeblich zum Klimaschutz beitragen, wenn sie stärker geschützt werden. Bis zu 48 Millionen Tonnen CO2 könnten diese Wälder pro Jahr bei einer ökologischeren Bewirtschaftung binden - dies entspricht etwa der Hälfte des jährlichen CO2-Ausstoßes von PKW in Deutschland. Nach einer heute veröffentlichten Studie des Freiburger Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace würde der Wald bei gleichbleibender Nutzung etwa zwei Drittel weniger klimaschädliches CO2 binden. Computersimulationen zeigen, dass der Wald bei intensiverer Bewirtschaftung als heute seine Klimaschutzfunktion zeitweilig sogar verlieren könnte.


NABU begrüßt das Urteil zur Zulässigkeit von Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge

<center><b>NABU begrüßt das Urteil zur Zulässigkeit von Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Dazu erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: "Die Autoindustrie hat sich böse verzockt. Die unter den Herstellern offenbar verbreitete Ansicht, man könne sich mit Unterstützung der Bundesregierung und halbherzigen Software-Updates aus der Affäre ziehen, haben die Richter heute eine klare Absage erteilt. Damit hat sich der Druck auf Politik und Hersteller noch einmal deutlich erhöht, endlich effektive Maßnahmen zu ergreifen, um die Schadstoffbelastung der Luft durch den Straßenverkehr zu reduzieren. 


Jubiläum: 15 Jahre »Dosenpfand«

<center><b>Jubiläum: 15 Jahre »Dosenpfand«

Deutsche Umwelthilfe zieht positive Bilanz und fordert Ausweitung der Pfandpflicht auf Getränkekartons und Fruchtsäfte

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Frühere Vermüllung der Landschaft durch jährlich zwei bis drei Milliarden Blechdosen und Plastikflaschen seit 2003 beendet - Pflichtpfand auf Getränkeverpackungen hat in Deutschland das größte noch intakte Mehrwegsystem der Welt mit über 150.000 grünen Arbeitsplätzen erhalten - DUH fordert Ausweitung der Pfandpflicht auf Getränkekartons und Fruchtsäfte auch zum Schutz der Flüsse, Seen und Meere vor Plastikmüll