Regionale Lärm-Umweltzonen für Erholungsgebiete

<center><b>Regionale Lärm-Umweltzonen für Erholungsgebiete

Lärmschutz vor besonders lauten Fahrzeugen
(z.B. laute Motorräder, Sportwagen, Powerboote) - 
Öffentliche Bundestags-Petition

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Eine Bundestags-Petition zur Einrichtung regionaler Lärm-Umweltzonen für Erholungsgebiete ist jetzt vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages als öffentliche Petition zugelassen worden und steht ab sofort auf der Website des Petitionsausschusses zur Mitzeichnung bereit.


DNR, NABU und Germanwatch üben scharfe Kritik an Verkehrswegepolitik von Bundesverkehrsminister Dobrindt

<center><b>DNR, NABU und Germanwatch üben scharfe Kritik an Verkehrswegepolitik von Bundesverkehrsminister Dobrindt
Betonpolitik nach Gutsherrenart

»Beteiligungsmöglichkeiten der Verbände werden mit Füßen getreten«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Bundesverkehrsminister Dobrindt hat am vergangenen Freitag den Entwurf der Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) vorgelegt und den Verbänden dabei eine Rückmeldefrist von lediglich drei Werktagen eingeräumt. »Nachdem die Stellungnahmen sämtlicher Umweltakteure zum BVWP 2030 schon konsequent ignoriert wurden, will Minister Dobrindt seine Betonpolitik nach Gutsherrenart scheinbar bis zum Kabinettsbeschluss durchziehen«, sagte Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR).


Weltweiter Protest
gegen Amazonas-Staudamm

<center><b>Weltweiter Protest<br>gegen Amazonas-Staudamm
(c) Greenpeace

Greenpeace Aktivisten verlangen klares »Nein« von Siemens zur Urwaldzerstörung in Brasilien

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Eine klare Absage von Siemens an eine Beteiligung am Bau des Sao-Luiz-do-Tapajós Staudamm im brasilianischen Amazonasgebiet fordern Greenpeace Aktivisten heute von Konzernchef Joe Kaeser. Die Umweltschützer sind mit lebensgroßen Bildern von Angehörigen des vom Damm bedrohten Munduruku-Volkes vor die Konzernzentrale in München gezogen. Auf ihrem Banner steht »Siemens: Keine weiteren Staudämme im Amazonas!«


»Rahmen, die bewahren«: »Beltretter« wollen Holsteins Schönheit festhalten

<center><b>»Rahmen, die bewahren«: »Beltretter« wollen Holsteins Schönheit festhalten
Foto: Beltretter/priva

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Verschiedene Initiativen und Organisationen der »Beltretter«-Bewegung haben zwischen Fehmarn und Lübeck jetzt mehr als fünfzehn »Landschaftsrahmen« aufgestellt. Diese stehen an schönen Plätzen, die in besonderer Weise durch den geplanten Bau des Fehmarnbelttunnels und die damit in Verbindung stehende Güterbahnschneise durch Ostholstein bedroht sind. Landschaft und Natur werden auf diese Weise »eingerahmt« und können gleich mit Rahmen fotografiert und so als Bild festgehalten werden.


UNESCO stellt neue Daten vor:
Meeres-Ökosysteme weltweit bedroht

<center><b>UNESCO stellt neue Daten vor:<br>Meeres-Ökosysteme weltweit bedroht

ZEITPUNKT-MAGAZIN – 50 Prozent aller Fischbestände in den großen küstennahen Seegebieten sind überfischt. Praktisch alle küstennahen Seegebiete haben sich erwärmt. Bis zum Jahr 2030 werden 90 Prozent der Korallenriffe bedroht sein. Heute liegt der Anteil insbesondere aufgrund von lokalen Aktivitäten wie Fischerei oder Sedimentation bereits bei 60 Prozent. Das geht aus nun veröffentlichten UNESCO-Studien zum Zustand von Grundwasser, Flüssen, Seen, küstennahen Meeren oder der Hohen See weltweit hervor.


Fracking-Gesetz: Herr »Umwelt«-Minister Habeck (Grüne): Uns Bürgern reicht es!

<center><b>Fracking-Gesetz: Herr »Umwelt«-Minister Habeck (Grüne): Uns Bürgern reicht es!

Meinung von Prof. Dr. Linda Maria Koldau, Schwedeneck

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Schleswig-Holsteins Umwelt-minister Dr. Robert Habeck hat am 6. Juli 2016 verkündet, dass Schleswig-Holstein sich am Freitag nicht daran beteiligen wird, das umstrittene Fracking-Gesetz der Großen Koalition in den Vermittlungsausschuss des Bundesrats zu schicken. Aus Sicht von Minister Habeck reicht das Verbot des Frackings in »unkonventionellen« Lagerstätten aus, um das Land vor Fracking zu schützen. Aufgrund der geologischen Bedingungen in Schleswig-Holstein bestehe – so der Minister – keine Gefahr, dass unter dem neuen Gesetz gefrackt würde.


Wie giftfrei produzieren Modemarken?

<center><b>Wie giftfrei produzieren Modemarken?

Greenpeace bewertet Textilfirmen:
Nike und Esprit schneiden schlecht ab

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Greenpeace bewertet die Nachhaltigkeitsversprechen der Modeindustrie mit einer neuen Bestenliste. Auf der Online-Plattform „Detox-Catwalk“ (http://www.detoxcatwalk.de/) überprüft die unabhängige Umweltorganisation 19 führende Modemarken vor allem hinsichtlich des Einsatzes von giftigen Chemikalien. Inditex (Zara), H&M und Benetton schätzt Greenpeace als Trendsetter für eine saubere Textilproduktion. Mit gefährlichen Chemikalien produzieren hingegen weiterhin Esprit, Nike, LiNing und Victorias Secret.


Neue Studie:
Wie nachhaltig ist das Fairphone 2?

<center><b>Neue Studie:<br>Wie nachhaltig ist das Fairphone 2?

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Deutsche Umwelthilfe und Fraunhofer IZM veröffentlichen Ergebnisse einer Expertenbefragung zur Nachhaltigkeit des Fairphone 2 - Konzept überzeugt durch Transparenz, Reparaturfähigkeit und verantwortlichen Rohstoffabbau - Verbesserungspotential bei Schadstoffgehalten, Arbeitsbedingungen und technischem Upgrade. Das Fairphone soll andere Hersteller und Mobilfunkanbieter zum Umdenken bewegen.


Saubere Luft für München: Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland siegen vor Gericht

<center><b>Saubere Luft für München: Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland siegen vor Gericht

Freistaat Bayern muss Luftreinhalteplan innerhalb eines Jahres fortschreiben und wirksame Maßnahmen zur Einhaltung der Stickstoffdioxidgrenzwerte umsetzen

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD haben einen entscheidenden Erfolg für die Verbesserung der Luftqualität in München errungen. Das Bayerische Verwaltungsgericht München hat heute (29.6.2016) die schriftlichen Entscheidungen in den Verfahren der beiden Verbände gegen den Freistaat Bayern wegen der schlechten Luftqualität in der Landeshauptstadt München verkündet. Darin verpflichtet das Gericht den Freistaat dazu, wirksamere Maßnahmen als bislang zu ergreifen, um die Überschreitung der Grenzwerte durch Stickstoffdioxid (NO2) zu beenden.


Selbst am Ende der Welt: Plastikmüll der Fischerei statt unberührter Arktis

<center><b>Selbst am Ende der Welt: Plastikmüll der Fischerei statt unberührter Arktis

Greenpeace-Aktivisten räumen an Spitzbergens Stränden auf

ZEITPUNKT-MAGAZIN – An Stränden im arktischen Spitzbergen haben Greenpeace-Aktivisten Müll eingesammelt: Dabei fanden sie vor allem Fischernetze, Bojen und weiteren Plastikmüll aus der Fischerei. Mit der Aktion weist Greenpeace auf das weltweite Problem der Verschmutzung mit Müll in den Ozeanen hin, das inzwischen selbst die abgelegensten Regionen der Erde betrifft. »Die Arktis ist längst nicht mehr so unberührt, wie wir sie uns vorstellen», sagt Larissa Beumer, Arktis-Expertin von Greenpeace in Hamburg, die an der Aktion teilgenommen hat.


Mit mehr Auen- und Grünlandschutz Folgen von Unwettern mildern

<center><b>Mit mehr Auen- und Grünlandschutz Folgen von Unwettern mildern

Umdenken in der Landwirtschaft und Neuausrichtung der Gewässerpolitik nötig 

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Angesichts der Folgen starker Unwetter in vielen Regionen Deutschlands drängt der NABU auf einen Kurswechsel in der Agrar- und Gewässerpolitik und mahnt einen grundlegenden Bewusstseinswandel an. »Extreme Wetterereignisse wie derartige Starkregen werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vielerorts zunehmen, das zeigen die Klimaprognosen. Es kommt nun darauf an, welche Schlüsse wir daraus ziehen. Verhindern lassen sich diese Ereignisse nie völlig, wir können aber alles daran setzen, die Auswirkungen zu mildern«, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.


Bohrschlamm aus der Erdölförderung: Umweltskandal in Schleswig-Holstein

<center><b>Bohrschlamm aus der Erdölförderung: Umweltskandal in Schleswig-Holstein

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Auch in Schleswig-Holstein wurde in der Vergangenheit Bohrschlamm aus der Erdölförderung verklappt. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Piraten-Fraktion hervor, die NDR Info vorliegt. Laut der schleswig-holsteinischen Landes-regierung könnten sich an insgesamt etwa 100 Orten Altlasten aus der Erdölförderung befinden.


Am 8. Juni ist »Welttag der Ozeane«

<center><b>Am 8. Juni ist »Welttag der Ozeane«

Gefährdung von Ozeanen als Lebensgrundlage für Menschen weltweit

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die UNESCO setzt sich auf diversen Ebenen für Ozeane ein. Ihre Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission koordiniert die Erforschung der Ozeane und den Aufbau von Mess-Netzwerken. Auch die vier Tsunami-Frühwarnsysteme weltweit werden von der UNESCO koordiniert. 43 marine UNESCO-Welterbestätten schützen die wichtigen Ökosystem-Schätze. Das Abkommen zum Unterwasser-Kulturerbe der UNESCO sorgt dafür, dass Wracks besser gegen Raubgrabungen geschützt sind.


Das Ende der Plastiktüten naht

<center><b>Das Ende der Plastiktüten naht

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Verzicht auf die Plastiktüte ist zum Symbol dafür geworden, was jeder ganz einfach tun kann, um die Umwelt zu entlasten. Laut einer Umfrage hält die Mehrheit der Deutschen solche Tüten ohnehin für überflüssig. Deshalb ist die Entscheidung von Rewe, Plastiktüten auch nicht mehr gegen Geld anzubieten, zwar ein wichtiger Schritt, und es muss immer einige geben, die vorangehen, aber er kommt auch nicht überraschend.



Starker Protest in der Lausitz gegen Verkauf von Vattenfalls Braunkohle-Sparte und für konsequenten Klimaschutz

<center><b>Starker Protest in der Lausitz gegen Verkauf von Vattenfalls Braunkohle-Sparte und für konsequenten Klimaschutz

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Das Lausitzer Kohlerevier ist in diesen Tagen Kristallisationspunkt des breiten Widerstands gegen die Braunkohle. Allein heute haben unter dem Motto »Kohle stoppen, Klima schützen, Dörfer retten« viele Hundert Menschen für den schrittweisen Kohleausstieg und konsequenten Klimaschutz demonstriert. Der Protestzug bewegte sich von Welzow nach Proschim, einem durch den Tagebau Welzow-Süd von der Abbaggerung bedrohten Dorf.


Aus Steuergeldern finanzierte Kaufprämien für Elektroautos sind der falsche Weg

<center><b>Aus Steuergeldern finanzierte Kaufprämien für Elektroautos sind der falsche Weg

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der NABU kritisiert die Überlegungen der Bundesregierung zu Kaufprämien für Elektroautos. »Nicht mal eine Woche, nachdem fast alle Autohersteller viel zu hoher Abgaswerte bei Diesel-Fahrzeugen überführt wurden, soll jetzt mit Steuergeldern der Kauf von Elektroautos subventioniert werden«, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.»Das ist der falsche Ansatz, denn jeder Fußgänger, jeder Radfahrer und jeder Bahnfahrer werde damit für die Versäumnisse der Autoindustrie zur Kasse gebeten.«


Belgische Reaktoren gründlichst überprüfen

<center><b> Belgische Reaktoren gründlichst überprüfen

Kommentar von Detlev Hüwel
(Rheinische Post) 

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Es ist absolut richtig, dass Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Druck auf Belgien erhöht, die umstrittenen Uralt-Reaktoren zumindest zeitweise vom Netz zu nehmen. Ein unabhängiges Expertenteam muss prüfen, ob von diesen Meilern wirklich eine Gefahr ausgeht, wie viele befürchten. Auf die Beteuerung der belgischen Seite, dass internationale Sicherheitsstandards eingehalten werden, mag man sich nicht mehr verlassen, seitdem es in beiden Atomkraftwerken immer wieder zu Störfällen gekommen ist.