Autolobby verhindert Aufklärung des Abgasskandals

<center><b>Autolobby verhindert Aufklärung des Abgasskandals

Greenpeace »Schwarzbuch Autolobby« zeigt Einflussnahme auf die Politik

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Aufklärung im Abgasskandal und strengere Umweltauflagen für Neuwagen verhindert die deutsche Autoindustrie mit einer wirkungsvollen Lobbystrategie. Deren Mechanismus entlarvt das heute von Greenpeace veröffentliche »Schwarzbuch Autolobby« mit 33 Portraits aus dem Geflecht zwischen Politik und Autoindustrie. Die Branche wirbt gezielt hochrangige Funktionäre aus dem Kanzleramt und Vertraute von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ab.


Greenpeace-Umfrage: Breite Mehrheit will raschen Ökostrom-Ausbau

<center><b>Greenpeace-Umfrage: Breite Mehrheit will raschen Ökostrom-Ausbau

Wirtschaftsminister Gabriel will Drosselung der Energiewende

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Einen beschleunigten oder zumindest konstanten Ausbau der Erneuerbaren Energien wünschen sich 86 Prozent der Menschen in Deutschland. 87 Prozent möchten weiterhin gleichbleibende oder bessere Möglichkeiten, sich an der Energiewende zu beteiligen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen TNS-Emnid Umfrage im Auftrag von Greenpeace. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hingegen droht mit einer geplanten Novelle des Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG), die Energiewende abzuwürgen.


Ohne Bienen keine Kirschen!

<center><b>Ohne Bienen keine Kirschen!

Die Deutsche Wildtier Stiftung engagiert sich gemeinsam mit Obstbauern aus dem Alten Land für bedrohte Wildbienen

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Das Blütenbarometer der Obstbauern im Alten Land vor den Toren Hamburgs steht auf »Knospen sind aufgebrochen«- der Frühling lässt sein »weißes Band« bald wieder flattern durchs Alte Land. Die frühen Sorten der Kirsche blühen im größten Obstanbaugebiet Nordeuropas zwischen Hamburg und Stade voraussichtlich schon am kommenden Wochenende. Das spektakuläre Blütenmeer lädt zum Ausflug an Elbdeich, Lühe oder Este ein. Mit Blütenfesten begrüßen die Obstanbauer ihre Gäste.


Abgas-Skandal: Zwei Drittel der Deutschen unzufrieden mit Verkehrsminister Dobrindt

<center><b>Abgas-Skandal: Zwei Drittel der Deutschen unzufrieden mit Verkehrsminister Dobrindt

Greenpeace-Aktivisten benennen Bundesverkehrsministerium um

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden damit, wie Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) mit dem Abgasskandal umgeht. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS-Emnid im Auftrag von Greenpeace. Auf die Frage »Wie bewerten Sie die Aufklärungsarbeit von Verkehrsminister Alexander Dobrindt seit Bekanntwerden des Abgas-Skandals?« antworteten 64 Prozent der Befragten mit »eher schlecht« oder»sehr schlecht«. Knapp sechs Monate nach Beginn des Skandals hat der Verkehrsminister noch immer keine Ergebnisse seiner Untersuchungen vorgelegt.


Umweltministerin Hendricks:
Höhere Dieselsteuer zur Finanzierung der Kaufprämie für E-Mobile

<center><b>Umweltministerin Hendricks:<br>Höhere Dieselsteuer zur Finanzierung der Kaufprämie für E-Mobile

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Um das Regierungsziel von einer Million Elektro-Fahrzeuge in Deutschland bis 2020 per Kaufanreiz zu erreichen, hält Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch eine Erhöhung der Dieselsteuer für denkbar.»Derzeit zahlen Dieselfahrer insgesamt deutlich weniger Steuern als Benzinfahrer, auch wenn man die höhere Kfz-Steuer einrechnet. Da ist also noch Spielraum für eine kluge Gegenfinanzierung«, sagte die SPD-Ministerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, RND.


Belgien: Kühlwasser könnte marode Reaktoren sprengen

<center><b>Belgien: Kühlwasser könnte marode Reaktoren sprengen

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Trotz tausender Haarrisse in den Reaktordruckbehältern sind zwei belgische Reaktoren Ende 2015 wieder in Betrieb genommen worden. Im Jahr 2012 wurden sie wegen der entdeckten Materialfehler abgeschaltet. Doel ist etwa 175 km von Düsseldorf, Tihange knapp 65 km von Aachen entfernt. Die Haarrisse bergen noch eine weitere Gefahr: Das Wasser, das für eine Notkühlung bereit steht, muss auf mindestens 40 Grad vorgeheizt werden.


Sachsen-Anhalt:
Lohnendes Geschäft mit Müll-Importen

<center><b>Sachsen-Anhalt:<br>Lohnendes Geschäft mit Müll-Importen

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Ausländische Entsorger lassen ihren Abfall verstärkt in Sachsen-Anhalt verbrennen. Das Interesse, so das Umweltministerium, ist mitunter größer als die Möglichkeiten. Die Menge des »grenzüberschreitenden Abfalls«: 15.500 Tonnen sind es allein 2015 gewesen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Das entspricht der Ladung von etwa 1500 Kipper-Fahrzeugen. Zu den wichtigsten Herkunftsländern des Haus- und Gewerbemülls gehören Großbritannien und die Schweiz, so das Umweltministerium. Dort sind die Deponiegebühren sehr hoch. In Deutschland muss Müll seit 2005 verbrannt werden.


Deutsche Umwelthilfe und Berliner Umweltpolitiker fordern Coffee to go in Mehrweg für eine saubere Hauptstadt

<center><b>Deutsche Umwelthilfe und Berliner Umweltpolitiker fordern Coffee to go in Mehrweg für eine saubere Hauptstadt
Foto: rbb

Handel muss Verantwortung für Abfallberge übernehmen und Mehrwegsysteme einführen

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Neues Gutachten bestätigt, dass eine Verbrauchssteuer auf Einwegbecher landesrechtlich umsetzbar ist. Um den Abfallberg von jährlich 170 Millionen Coffee to go-Bechern in Berlin zu verringern, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit den führenden Umweltpolitikern im Berliner Abgeordnetenhaus, Daniel Buchholz und Silke Gebel, die Einführung von Mehrwegsystemen für den mobilen Kaffeegenuss. Der Berliner Handel und die Gastronomie müssen auf wiederbefüllbare Becher setzen, weil die Straßen und Plätze der Hauptstadt Jahr für Jahr mit 2400 Tonnen Abfall durch Coffee to go-Becher vermüllt werden.


NABU fordert mehr Engagement zum Schutz von Nord- und Ostsee

<center><b>NABU fordert mehr Engagement zum Schutz von Nord- und Ostsee

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Vom 23. bis 31. Januar stellt der NABU auf der Wassersportmesse »boot«seine Meeresschutzarbeit vor. Besucher der Halle 3 können sich beim NABU über die Bedrohung der Meere durch Plastikmüll informieren und mehr über die faszinierende Unterwasserwelt von Nord- und Ostsee erfahren. »Viele unserer heimischen Arten und Lebensräume sind stark bedroht. Schutzgebiete bestehen weitgehend nur auf dem Papier. Hier haben wir auch in Deutschland großen Nachholbedarf und müssen dringend handeln«, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller mit Blick auf die weltgrößte Wassersportmesse in Düsseldorf.


Die internationale Gemeinschaft ist auf weitere Krisen 2016 nicht ausreichend vorbereitet

<center><b>Die internationale Gemeinschaft ist auf weitere Krisen 2016 nicht ausreichend vorbereitet

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der sich abzeichnende Mega-El-Niño setzt das durch zahlreiche Kriege ohnehin schon stark unter Druck stehende internationale System der humanitären Hilfe einer beispiellosen Belastungsprobe aus. Regierungen und Geberländer müssten mehr in präventive Maßnahmen wie Bodenschutz oder nachhaltige Landwirtschaft investieren, fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam.
 


Philipp zu Guttenberg erhält
»Dinosaurier des Jahres 2015«

<center><b>Philipp zu Guttenberg erhält<br>»Dinosaurier des Jahres 2015«
Deutschlands peinlichster Umweltpreis geht im Jahr 2015 an Philipp zu Guttenberg, für negatives Engagement in Sachen Natur- und Umweltschutz

Negativ-Preis geht an Chef-Lobbyisten der Waldeigentümer

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der NABU hat Philipp Freiherr zu Guttenberg mit dem »Dinosaurier des Jahres 2015« ausgezeichnet. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) erhält den Negativpreis für seinen erbitterten Widerstand gegen eine natürliche Waldentwicklung und die Lobbyarbeit gegen das EU-Naturschutzrecht. Philipp zu Guttenberg vertritt und verbreitet eine anachronistische Sicht des Waldes, die sich alleine auf die wirtschaftliche Nutzbarkeit von Holzressourcen beschränkt.


Grünes Licht für dreckige Kohle: Ausbaggerungen bedrohen
Great Barrier Reef

<center><b>Grünes Licht für dreckige Kohle: Ausbaggerungen bedrohen<br>Great Barrier Reef
Der geplante Kohlehafen Abbot Point liegt direkt am Great Barrier Reef, einem geschützten UNESCO-Weltnaturerbe. In Zukunft soll von hier aus die Kohle der umstrittenen Carmichael-Mine verschifft werden.

Böse Bescherung: Aller Kritik zum Trotz hat Australien die umstrittenen Ausbaggerungen für den Ausbau des Kohlehafens am Great Barrier Reef bewilligt.

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Weder Warnungen von Wissenschaftlern noch Proteste von Umweltschützern rund um den Globus konnten ihn umstimmen: Der australische Umweltminister Greg Hunt hat die Genehmigung für die größte Kohlemine der Welt erteilt. Um die Kohle ins Ausland zu verschiffen, sollen Hafen und Fahrrinnen durch Ausbaggerungen am Meeresgrund vergrößert werden.


Folgen des Klimawandels
für den deutschen Wald

<center><b>Folgen des Klimawandels<br>für den deutschen Wald

Verbandspräsident zu Guttenberg:
Umstieg auf neue Baumarten notwendig

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Der Klimawandel macht der deutschen Forstwirtschaft bereits jetzt zu schaffen. »Wir haben mehr Orkane, mehr Trockenheit, mehr Schädlinge und mehr Waldbrände als früher«, sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Waldbesitzerverbände, Philipp Franz zu Guttenberg, der Saarbrücker Zeitung (Donnerstag-Ausgabe).


Todesfalle Plastikmüll: Klettereinsatz am Helgoländer Vogelfelsen

<center><b>Todesfalle Plastikmüll:  Klettereinsatz am Helgoländer Vogelfelsen

Gemeinsames Forschungsvorhaben von Greenpeace, GEO und Wissenschaftlern

ZEITPUNKT-MAGAZIN - In einem gemeinsamen Pilotprojekt seilen sich heute erstmalig Umweltaktivisten und Journalisten am Helgoländer Lummenfelsen ab, um unter wissenschaftlicher Aufsicht plastikverseuchte Vogelnester zu bergen. Mit dem Klettereinsatz startet in Deutschlands kleinstem Naturschutzgebiet ein Forschungsprojekt zu den Folgen des Plastikmülls im Meer. Am Lummenfelsen verenden immer wieder Basstölpel und Trottellummen qualvoll in Plastikfäden, die die Seevögel über lange Distanzen aus dem Meer fischen und zum Nestbau verwenden. 


UN-Forscher: 2015 wahrscheinlich wärmstes Jahr seit Messbeginn

<center><b>UN-Forscher: 2015 wahrscheinlich wärmstes Jahr seit Messbeginn

ZEITPUNKT-MAGAZIN – 2015 wird wahrscheinlich das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren. Die Durchschnittstemperatur werde wohl erstmals ein Grad höher als im vorindustriellen Zeitalter Ende des 19. Jahrhunderts liegen, erklärte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf. Der Zeitraum 2011 bis 2015 sei zudem die bislang heißeste Fünf-Jahres-Phase gewesen.


Neues Bildungsmaterial von Greenpeace zu UN-Klimakonferenz in Paris

<center><b>Neues Bildungsmaterial von Greenpeace zu UN-Klimakonferenz in Paris

Unterrichtsideen regen zum Auseinandersetzen mit Umweltproblemen an

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Zur anstehenden Weltklimakonferenz in Paris bietet Greenpeace Bildungsmaterial mit aktuellen Informationen und Anregungen für den Schulunterricht an. Lehrerinnen und Lehrer können damit wesentliche Fragen zu den Verhandlungen um einen Klimavertrag bearbeiten: Warum dauert es so lange, verbindliche Ziele zu vereinbaren? Und was hat die Konferenz in Paris mit jedem Einzelnen zu tun?


Braunkohle kostet die Gesellschaft mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr

<center><b>Braunkohle kostet die Gesellschaft mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr

Greenpeace-Studie: Braunkohlestrom in Wahrheit drei Mal so teuer

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Auf mindestens 15 Milliarden Euro beziffert eine aktuelle Greenpeace-Studie die gesellschaftlichen Kosten der Braunkohleverstromung in Deutschland - alleine im Jahr 2015. Würden diese Kosten auf den Preis einer Kilowattstunde Braunkohlestrom aufgeschlagen, erhöhte sich dieser um 9,9 Cent auf gut das Dreifache des aktuellen Produktionspreises. In diese Kalkulation hat das Forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft (FÖS) unter anderem die Sanierung ehemaliger Tagebaue und Gesundheitsschäden durch Kohlekraftwerke einbezogen, die bislang auf die Gesellschaft verschoben werden.


Coffee to go trägt Mitschuld: Immer mehr Verpackungsmüll in Deutschland

<center><b>Coffee to go trägt Mitschuld: Immer mehr Verpackungsmüll in Deutschland
Foto: feelGreen

ZEITPUNKT-MAGAZIN – In Deutschland sind wieder mehr Verpackungen auf dem Müll gelandet. Jeder Einwohner warf kapp 213 Kilogramm weg, wie das Bundesumweltministerium nach jüngsten Daten für 2013 auf eine Grünen-Anfrage antwortete. Das waren pro Kopf sechs Kilogramm mehr als 2012. Insgesamt kamen 2013 rund 17,1 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle zusammen. Auch je Einwohner hat Deutschland das höchste Verpackungsaufkommen in der EU, wie das Ministerium erläuterte.