Grüne fordern Klarheit für Autobauer

<center><b>Grüne fordern Klarheit für Autobauer
Katrin Göring-Eckardt

Göring-Eckardt: Die Wirtschaft braucht Planungssicherheit bei Umstieg auf Elektromobilität

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Grünen im Bundestag drängen auf Klarheit für die deutsche Automo-bilwirtschaft. Beim Umstieg von Verbrennungsmotoren auf E-Autos sei Planungssicherheit notwendig, damit Deutschland nicht den Anschluss verliere, sagte Frak-tionschefin Katrin Göring-Eckardt der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Donnerstag). Hintergrund: Unter anderem der Bundesrat hat sich dafür eingesetzt, von 2030 an europaweit nur noch emissionsfreie Autos neu zuzulassen.


Viele Versorger schummeln bei Stromherkunft

<center><b>Viele Versorger schummeln bei Stromherkunft

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Viele Versorger stellen ihre Stromlieferung sauberer dar, als sie ist. Die Anbieter behaupten in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, der von ihnen gelieferte Strom enthalte einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien als der bundesweite Durchschnitt. Das ist jedoch nicht der Fall. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die ein Bündnis aus Deutscher Umwelthilfe, Robin Wood, Greenpeace Energy, EWS Schönau, Naturstrom und LichtBlick vorgelegt hat (Download unter http://bit.ly/strommix).


Sparkassen schaffen die kostenlose Bargeldversorgung ab

<center><b>Sparkassen schaffen die kostenlose Bargeldversorgung ab

ZEITPUNKT-MAGAZIN – 1966 einigten sich die deutschen Sparkassen untereinander, allen ihren Kunden eine gebührenfreie Bargeldversorgung innerhalb Deutschlands über deren großes Automatennetz zu ermöglichen. Heimlich, still und leise haben mittlerweile über 40 der knapp 400 Sparkassen diesen Service eingeschränkt oder sogar ganz abgeschafft. Dies geht aus einer Erhebung hervor, die das Finanzportal biallo.de durchgeführt hat.


Baugewerbe zu Dobrindt:
Privatisierung - auch durch die Hintertür - muss verhindert werden

<center><b>Baugewerbe zu Dobrindt:<br>Privatisierung - auch durch die Hintertür - muss verhindert werden

ZEITPUNKT-MAGAZIN – »Aus Sicht des deutschen Baugewerbes ist es durchaus sinnvoll, einen neuen institutionellen Rahmen für die Infrastrukturentwicklung in Deutschland zu schaffen, um Planung, Bau, Ausbau und Erhalt der Autobahnen über Ländergrenzen hinweg effizient abzuwickeln. Es kann aber nicht sein, dass ein derart wichtiges und einschneidendes Gesetzesvorhaben durch das Parlament gepeitscht wird. Gründlichkeit geht hier vor Schnelligkeit!« Dieses erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen.


Kirchen-Banken nicht konsequent beim Klimaschutz

<center><b>Kirchen-Banken nicht konsequent beim Klimaschutz

Verbraucherzentrale Bremen veröffentlicht Übersicht zu Anlagekriterien bei Banken mit Nachhaltigkeitsstandards

ZEITPUNKT-MAGAZIN – 14 Banken in Deutschland wenden bei ihren Eigenanlagen und der Kreditvergabe ethische sowie ökologische Kriterien an, darunter acht Kreditinstitute mit kirchlichen Wurzeln. Die Verbraucherzentale Bremen hat diese Banken im Hinblick auf eine Auswahl von Kriterien geprüft. 
- Sieben von acht kirchlichen Banken schließen Investitionen in 
Erdöl und Kohle nicht konsequent aus
- Für zwei Banken ist die Atomkraft kein Ausschlusskriterium
- Drei Banken wenden alle untersuchten Ausschlusskriterien an


Die »Fünf Wirtschaftsweisen« sind der personifizierte Wirtschaftsanachronismus

<center><b>Die »Fünf Wirtschaftsweisen« sind der personifizierte Wirtschaftsanachronismus
Bernd Riexinger (Linke)

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die so genannten »Fünf Wirt-schaftsweisen« haben heute ihr Jahresgutachten vorgelegt. Darin verteidigen sie die massiven Handels-überschüsse Deutschlands. »Die Fünf Wirtschaftsweisen sind der personifizierte Wirtschafts-Anachronismus«, kritisiert Bernd Riexinger, der Vorsitzende der Partei »Die Linke«»Blind halten sie am überholten Dogma von Deutschland als Exportnation fest. Doch die Bundesregierung muss jetzt handeln und ihren wirtschaftspolitischen Kurs ändern, sonst drohen wirtschaftliche Einbrüche und Arbeitsplatzverluste.«


Studie: Drei von vier Beschäftigten in Deutschland wünschen sich ein flexibleres Arbeitszeitmodell

<center><b>Studie: Drei von vier Beschäftigten in Deutschland wünschen sich ein flexibleres Arbeitszeitmodell

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Arbeitswelt der Zukunft bedeutet mehr als technische Veränderungen: 74 Prozent der Mitarbeiter in deutschen Firmen möchten unter neuen Zeitmodellen arbeiten, die der aktuellen Lebenssituation flexibel angepasst werden können. Und 68 Prozent wollen Urlaubsanträge, Reisekostenabrechnungen oder die Anmeldungen zu Weiterbildungsmaßnahmen künftig über digitale Selbst-bedienungstools managen. Dies zeigt die internationale Studie »Arbeitswelt der Zukunft« der Unternehmensberatung ROC. Mehr als 2500 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien wurden dafür befragt, mehr als 1000 davon aus Deutschland.


RWE-Aufsichtsrat streitet
über auf rund 3,5 Millionen Euro steigendes Gehalt für RWE-Chef Schmitz

<center><b>RWE-Aufsichtsrat streitet<br>über auf rund 3,5 Millionen Euro steigendes Gehalt für RWE-Chef Schmitz
Geldgier: Rolf Martin Schmitz

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Die Gewerkschaft Verdi kritisiert die kräftige Gehaltserhöhung für RWE-Chef Rolf Martin Schmitz. »Es passt überhaupt nicht zur Lage von RWE, dass der Konzern nun einem Vorstand eine derartige Vergütungserhöhung zugesteht, wie es bei Herrn Schmitz der Fall ist«, sagte Hans-Peter Lafos, Verdi-Energieexperte, der in Düsseldorf erscheinen-den »Rheinischen Post« (Samstagausgabe). Schmitz übernimmt am 1. Mai zusätzlich zu seinem Amt als Vorstandschef auch das des Personalvorstands; der bisherige Personalvorstand Uwe Tigges scheidet aus und konzentriert sich auf dieses Amt bei der RWE-Tochter Innogy.


Außenhandelsverband: Türkei scheidet momentan als Investitionsstandort aus

<center><b>Außenhandelsverband: Türkei scheidet momentan als Investitionsstandort aus

Die Türkei ist ein »durchaus relevanter, aber kein lebenswichtiger Handelspartner«

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Vor dem Hintergrund der massiven wirtschaftlichen und politischen Probleme der Türkei, sieht der Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel Anton Börner einen »normen Vertrauensverlust« und befürchtet einen Einbruch im deutsch-türkischen Handel. Noch würden »Verträge eingehalten und Rechnungen bezahlt«, sagte Börner der »Heilbronner Stimme« (Donnerstag). So lägen die deutschen Exporte in die Türkei im Jahr 2016 nur knapp unter dem Vorjahr (- 0,9 Prozent bis einschließlich November 2016).


»stern«: Rheinmetall beteiligt sich an Panzerproduktion in der Türkei

<center><b>»stern«: Rheinmetall beteiligt sich an Panzerproduktion in der Türkei

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall bereitet eine Beteiligung an der Produktion von Panzern in der Türkei vor. Nach Informationen des stern, der türkischen Exilredaktion Özgürüz und des Recherchezentrums Correctiv sind die Vorbereitungen bereits weit gediehen. Wie der stern berichtet, sucht Rheinmetall zur Zeit Manager und Ingenieure für die Entwicklung und Produktion gepanzerter Fahrzeuge »an den Standorten Istanbul und Izmir«. Das Unternehmen bestätigte, dass es mit 40 Prozent an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen namens RBSS beteiligt ist. Weitere Teilhaber sind die türkische Firma BMC des Geschäftsmanns Ethem Sancak sowie die Holding Etika Strategi aus Malaysia.


Verbraucherzentrale Bundesverband erhebt Klage gegen drei Kreditinstitute und fordert BaFin zum Handeln auf

<center><b>Verbraucherzentrale Bundesverband erhebt Klage gegen drei Kreditinstitute und fordert BaFin zum Handeln auf

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat Klage gegen drei Kreditinstitute eingereicht. Aus Sicht des vzbv sind die Basiskontoentgelte der Deutschen Bank AG, Deutschen Postbank AG und Sparkasse Holstein nicht angemessen. Bis zu einem eventuellen höchstrichterlichen Urteil können mehrere Jahre vergehen. Deshalb fordert der vzbv die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf, zeitnah und flächendeckend zu verhindern, dass Verbrauchern durch die Entgeltgestaltung der Zugang zum Basiskonto de facto verwehrt wird.


Managergehälter: Gier nach Geld

<center><b>Managergehälter: Gier nach Geld

Leitartikel von Reinhard Zweigler (Mittelbayerische Zeitung)

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Es ist eine seltsame Debatte, die Deutschland derzeit wieder einmal erfasst hat. Es geht um Gehalt und Gerechtigkeit, um Neid und um die richtigen Maßstäbe, um große Leistungen und teures Versagen. Dass Topmanager hierzulande viel zu viel verdienen, darüber herrscht wohl rasch an jedem Stammtisch große Einigkeit. Zumal wenn es sich um solche handelt wie Martin Winterkorn. Der Ex-Vorstandschef will vom größten Skandal in der Geschichte des Volkswagenkonzerns lange nichts gewusst haben. Der ehemalige Top-Verdiener unter den Deutschen Dax-Vorständen ist mittlerweile zum Inbegriff für Maßlosigkeit, Gier und Abgehobenheit geworden.


Insolventer Fahrrad-Hersteller:
Großkunden halten »Mifa« die Treue

<center><b>Insolventer Fahrrad-Hersteller:<br>Großkunden halten »Mifa« die Treue

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Der insolvente Fahrradhersteller »Mifa« aus Sangerhausen (Mansfeld-Südharz) kann offenbar weiter auf seine Großkunden zählen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). Zu den Großabnehmer gehört seit Jahren auch die Einzelhandelskette»real,-«/Metro-Group. »Die Insolvenz hat keine Auswirkungen auf unseren Vertrieb der Räder. Entsprechend laufen unsere Geschäftsbeziehungen davon unbeeinflusst weiter«, sagte Sprecherin Ilka-Nadine Mielke der MZ.


Merck-Gesellschafter Markus Stangenberg-Haverkamp in rechtsradikale Kreise verstrickt

<center><b>Merck-Gesellschafter Markus Stangenberg-Haverkamp in rechtsradikale Kreise verstrickt
Markus Stangenberg-Haverkamp

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Markus Stangenberg-Haver-kamp, Sohn des Merck-Vorstandsvorsitzenden Frank Stangenberg-Haverkamp, ist tief in rechtsradikale Kreise verstrickt. Dies berichtet der Film »Das braune Netzwerk« von Caterina Woj und Andrea Röpke aus der WDR-Sendereihe »die story« am 11. Januar 2017 um 22.10 Uhr im WDR Fernsehen (Redaktion Jo Angerer). 
 


Zwischenbilanz zur Flüchtlingsintegration

<center><b>Zwischenbilanz zur Flüchtlingsintegration

IdA Projekte erfolgreich in der Umsetzung, 30 Prozent der Teilnehmer in Ausbildung oder Arbeit

ZEITPUNKT-MAGAZIN – Mit ihren Projekten zur Flüchtlingsintegration hat die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. bisher rund 30 Prozent der Teilnehmer erfolgreich in Arbeit, Ausbildung oder eine Einstiegsqualifizierung vermittelt. »Das ist ein gutes Ergebnis«, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt, der eine Jahresbilanz 2016 zog. »Insgesamt bereiten wir mit unseren Projekten rund 2300 Asylbewerber auf eine Einstiegsqualifizierung, eine Ausbildung oder eine Beschäftigung vor. Seit Frühjahr 2015 beschäftigen wir uns mit der Flüchtlingsintegration in den Arbeitsmarkt.


Weltwirtschaftsforum ruft zum Neustart der Beziehungen zu Russland auf

<center><b>Weltwirtschaftsforum ruft zum Neustart der Beziehungen zu Russland auf

Rösler: Sache der Europäer, nicht der Amerikaner
»Sanktionen eher ungeeignet«

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die Führung des Schweizer Weltwirtschaftsforums (WEF) hat zu einer Aussöhnung mit Russland aufgerufen. In einem Interview mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Samstag) sagte WEF-Direktor Philipp Rösler, »ein Neustart in dieser jetzt so verfahrenen Situation wäre wichtig«. Das Leben in Europa könne nur gemeinsam und nicht gegeneinander funktionieren. Es sei an der Zeit, beiderseits entsprechende Signale auszusenden.


DIW-Chef erwartet langfristig 0,7 Prozent mehr Wirtschaftswachstum durch Flüchtlingsausgaben

<center><b>DIW-Chef erwartet langfristig 0,7 Prozent mehr Wirtschaftswachstum durch Flüchtlingsausgaben

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Die milliardenschweren staatlichen Ausgaben für Flüchtlinge und auch private Mehrausgaben von Migranten und Unternehmen erhöhen dauerhaft das deutsche Wirtschaftswachstum. Das sagten führende Ökonomen der in Düsseldorf erscheinenden »Rheinischen Post« (Freitagausgabe). »Die staatlichen Ausgaben für Geflüchtete haben im Jahr 2016 das Wirtschaftswachstum um etwa 0,3 Prozent erhöht«, sagte Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der Redaktion.


SWR-Recherchen: Gebühren von Geschäftskunden auch für ungenutzte Dispo-Kredite Sparkassen in Rheinland-Pfalz

<center><b>SWR-Recherchen: Gebühren von Geschäftskunden auch für ungenutzte Dispo-Kredite Sparkassen in Rheinland-Pfalz

ZEITPUNKT-MAGAZIN - Eine Umfrage des SWR hat ergeben, dass die Hälfte der Sparkassen im Land Gebühren für nicht genutzte Dispo-Kredite schon jetzt erhebt oder in Kürze einführen will. Betroffen sind zehntausende Handwerker, Winzer oder Landwirte. Der Sprecher der Handwerkskammer der Pfalz, Bernd Bauerfeld, kritisierte die Praxis, Geld für eine nicht erbrachte Leistung zu verlangen. Bauerfeld sagte dem SWR wörtlich: "Wenn die Banken jetzt beginnen, Gebühren für etwas zu fordern, bei dem der Handwerker nicht eine unmittelbare Gegenleistung wahrnimmt, dann wird das schwer zu vermitteln sein."